Heimat Kleve / Niederrheinlande

"Kleve, Clèves, Kleef, Clivia und Cleves:

Verschiedene europäische Sprachen haben sich den Namen der niederrheinischen Stadt mundgerecht gemacht und ihn auf ihre Aussprachemöglichkeiten zurechtgeschliffen. So etwas  geschieht für gewöhnlich nur mit den Namen solcher Städte, die eine überregionale Wichtigkeit übersteigende internationale Bedeutung haben. Kleve ist aber nur eine ziemlich kleine Stadt. Ihre überregionale Bedeutung hält sich in Grenzen, von internationaler Bedeutung ganz zu schweigen. Wie konnte es dazu kommen, dass Kleves Name in Europa einen solchen Bekanntheitsgrad hat?"

Friedrich Leinung: Klever Spurensuche, Kleve 1999, S. 7.

Was gibt es Neues?

 

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"Überrascht zeigte sich jetzt die Klever Stadtverwaltung über das neue „Alleenkataster“, welches vom Landesumweltamt (Lanuv) derzeit erstellt wird. Baudezernent Jürgen Rauer zeigte den Mitgliedern des Bauausschusses eine Stadtkarte Kleves, aus der ersichtlich ist, dass so ziemlich die gesamte Klever Innenstadt unter Alleenschutz gestellt wird. „Für uns als Verwaltung ist das neu, obwohl es das Gesetz schon seit 2007 gibt“, sagte Rauer im Ausschuss." (NRZ, Andreas Gebbink, 01.12.2011)

Hier können Sie die noch nicht erfassten Alleen dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein - Westfalen melden. Danke!

Neue Bausünden befürchtet

Mahnende Worte vom künstlerischen Leiter des Museums "Haus Koekkoek", Drs. Guido de Werd:

„Es ist nicht eine Frage des Geldes, sondern der Kenntnis, der Mentalität und somit der Bebauungspläne"

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Margarine aus Kleve. 1888 - 2011

"... Das leere Union-Firmengebäude und Gelände an der van-den-Bergh-Straße hatte die Klever Zevens-Grundbesitz GmbH vom Unilever-Konzern für eine symbolische Summe gekauft. Zur aktuellen Denkmallage sagt Geschäftsführer Jochen Koenen nur: „Kein Kommentar“. Bekanntlich will die Stadt im Zuge der Unterstadt-Umstrukturierung dort Gewerbe und Wohnen ermöglichen. „Eine ganze Palette wäre denkbar“, hält Rauer alles offen. Die Politik entscheidet.

Im Unionsgebäude liegt etwas mehr als ein Jahrhundert Industriekultur übereinander. Mancher Trakt ist modern und neu, als wenn sofort dort weiter produziert werden könnte, andere Bereiche atmen die Geschichte der Jahrhundertwende. Immer wieder wurde angebaut. ..."

NRZ vom 1. Juli 2011

Koekkoek-Haus: Große Minerva kommt zurück

 

Die fast drei Meter hohe Minerva oder Pallas Athene platzierte der Künstler Barend Cornelis Koekkoek zu Lebzeiten auf seinem Atelierturm "Belvedere", wo sie als Göttin der Weisheit und der Künste bis in die 1930er Jahre nicht nur das Privatgrundstück des Malers, sondern auch die Stadt Kleve überragte. Aus Anlass des 150. Todestages Koekkoeks im Jahr 2012 soll die Minerva nun an ihren angestammten Platz zurückkehren.

 

Nimwegen bekommt ein neues Gesicht. 

Erste Gebäude müssen nun für das neue Waalfront-Viertel weichen, das in den nächsten Jahren entsteht.

Es sind so viele Nullen: 300 Millionen Euro hier, 350 Millionen Euro da, 900 Millionen Euro für Dächer über Köpfen und noch mal 1,5 Milliarden Euro an zwei weiteren Stellen des Großbauprojektes.

 

Und damit der Verkehr weiter fließt, baut die Stadt eine neue Brücke über die Waal.

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BÜRGERINITIATIVE

Breites Bündnis gegen die Querspange

Die Gegner der Umgehungsstraße entlang der Eichenallee in Kleve (Querspange) wollen sich zu einer Bürgerinitiative zusammenschließen. Das umstrittene Projekt erfährt damit neuen Widerstand. ... (mehr)

Mit knapper Mehrheit genehmigte der Rat die Offenlegung des Bebauungsplanes an der Bellevue. Dort sollen drei Sechs- bis Achtfamilienhäuser entstehen, die das Gesicht der Stadt an historischer Stelle stark verändern.

 

Hier kann kondoliert werden ...