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Adolf
von Kleve und von der Mark, Herr zu Ravenstein und Wynnendael
Land
im Mittelpunkt der Mächte - Die Herzogtümer Kleve, Jülich,
Berg, Kleve 1984, S. 368
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Adolf
von Kleve und von der Mark, Herr zu Ravenstein und
Wynnendael, um 1478
Brüsseler
Maler, letztes Viertel des 15. Jahrhunderts. Berlin,
Staatliches Museum Preußischer Kulturbesitz |
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Adolf von Kleve und von der Mark,
Herr zu Ravenstein und Wynnendael
wurde 1425 (als zweiter Sohn des Herzogs Adolf I. und der Maria
von Burgund) geboren. ... Adolf war sein ganzes Leben mit dem
Burgundischen Hof in den südlichen Niederlanden verbunden. Er
genoss das Vertrauen Maximilians von Habsburg, des späteren
Kaisers Maximilian I., des Gatten der Erbtochter der
burgundischen Lande, der Herzogin Maria von Burgund. Nach ihrem
plötzlichen Tode infolge eines Reitunfalls im Jahre 1482 wurde
er der Vormund der beiden Kinder des habsburgisch -
burgundischen Paares, der Margaretha von Österreich und
Philipps des Schönen (der Vater des Kaisers Karl V. werden
sollte).
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Adolf war verheiratet mit Beatrix
von Portugal ... Nach deren Tod heiratete er 1470 Anna von
Burgund, eine illegitime Tochter Philipps des Guten und folglich
Halbschwester Karl des Kühnen (1433 bis 1477) und Großtante
von dessen Enkelkindern, deren Vormund Adolf wurde. ... Bis zu
seinem Lebensende - er starb 1492 - blieb Adolf eng mit
Maximilian verbunden, der als Regent für seine Kinder allerlei
Schwierigkeiten mit den flämischen Landen und dem König von
Frankreich gehabt hat. Adolfs Sohn
Philipp
von Kleve-Ravenstein
(1456-1528) folgte dem Beispiel des
Vaters nicht: mit Maximilian verfeindet, verblieb er sogar
einige Zeit am Hofe von dessen Feind, des Königs von
Frankreich.
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| Philipp
von Kleve, Herr zu Ravenstein (1456 bis 1528)
Unbekannter flämischer Maler, Anfang des 16.
Jahrhunderts, Chantilly, Musée Condé |
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