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Kleve.
Der Bau einer Trasse im Bereich nördlich der Tiergartenstraße
zwischen Rindern und Donsbrüggen (Stichwort Querspange) war Thema
beim Business-Frühstück, zu dem die
Wirtschaftsförderungsgesellschaft ins TZK eingeladen hatte. Die
Vorteile, Verbesserungen und Probleme sowie die Belastungen für
die Anwohner standen gestern im Mittelpunkt der mit 154
Teilnehmern überaus gut besuchten Veranstaltung.
„Die
Straße ist ein strittiges Thema", befand Jürgen Rauer,
technischer Beigeordneter der Stadt Kleve, gleich zu Beginn. In
der Vergangenheit hatten sich sowohl Rinderner als auch
Donsbrügger dagegen ausgesprochen.
Zum
Hintergrund: die von der Stadt geplante Querspange soll zur
Entlastung des Bereichs Tiergartenstraße (B 9) / Gruftstraße
beitragen. Verlaufen wird die Trasse parallel zur B 9 von der
Eichenallee Höhe Schloss Gnadenthal in Richtung K 3 / Landwehr.
Derzeit, so Rauer passierten cirka 12000 Fahrzeuge diese Kreuzung.
Für 2020 geht man von mehr als 13000 aus. Die B 9, so Rauer, sei
ein wichtiger Zubringer in die Stadt. Durch die Verteilung des
Verkehrs auf die Trasse hofft die Stadt auf eine Halbierung des
Fahrzeugaufkommens am Knotenpunkt Gruftstraße. „Die
Trasse", ist Rauer überzeugt, „bringt mit ihrer
zielgerichteten Verteilung am Hotel Cleve einen infrastrukturellen
Vorteil." Zur Entlastung der Anwohner im Bereich Havik in
Rindern sind Lärmschutzmaßnahmen geplant. Auch für Donsbrüggen
kündigte Rauer Entsprechendes an, ohne allerdings konkret zu
werden. Für das kommende Frühjahr will er die Pläne dem Rat
vorlegen, fertiggestellt werden könnte die Straße dann 2012. In
der anschließenden, sachlichen Diskussion gab es viel Zuspruch
für die Querspange, aber auch skeptische Stimmen. So wurde
befürchtet, dass nach dem Bau der Trasse „weiter nichts
passiert". Gemeint war die seit Jahrzehnten diskutierte B 9
neu, vorbei an Donsbrüggen und Nütterden. Die Tangente bränge
nicht das, was eine B 9 neu bringen würde. „Die B 9 neu wäre
wünschenswert, aber nicht realistisch", befand
Bürgermeister Theo Brauer. Gespräche mit Kranenburg zu einer
Entlastung der beiden Dörfer durch eine Verkehrsführung über
die Römerstraße in die Oberstadt regte Karl-Heinz Burmeister an.
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