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Bemerkungen:
Unter dem
Grafen Arnold (I.) steigt der Einfluss des Klever Hauses
weiter an. Der Machtzuwachs geht oftmals zu Lasten der
Klöster und Stifte am Niederrhein.
1119 wird
die Vogtei über das Kloster Fürstenberg bei Xanten und
1122 die Ortsvogtei über den Xantener Besitz in der
Hetter übertragen. Auch das Vogteiamt über das St.
Viktorstift zu Xanten geht während dieser Phase an den
Grafen von Kleve über.
Die
Heirat mit Ida von Brabant, einer Tochter von Gottfried
I. den Bärtigen
im Jahr 1128, bringt die reiche Mitgift "Wesel"
an Kleve. Es handelt sich um den Weseler Besitz der Abtei
Echternach, die Weseler Waldgrafschaft und die Vogtei
über das Kloster Oberndorf. Die Lage Wesels an der
Lippemündung begünstigt die Entwicklung zu einem
blühenden Handelsplatz.
Das
Kloster von Bedbur(g) - eine Stiftung des Grafen Arnold I.
von Kleve - wurde um 1124 (nach 1120 vor 1138) durch den
Praemonstratenser Norbert
von Xanten gegründet.
Es wird auch als Grablege genutzt.
Das
zerstörte St. Clemensstift in Wissel wird im 12.
Jahrhundert wieder aufgebaut und dient den Grafen
ebenfalls als Grabstätte.
Seit 1126
ist Arnold (I.) am Utrechter Hof nachweisbar. Dort
schließt er sich dem Bischof an. Sein Sohn Dietrich IV.
(II.) wird bischöflicher Lehnsmann werden.
Arnold
(I.) unterstützt König
Konrad III. bei
der "Erhaltung des Heiligen Landes".
Die Grabstätte
von Ida und Arnold (I.)
befindet sich heute in der Klever Stiftskirche.
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