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Bemerkungen:
Ab 1094 /
95 ist Dietrich III. (I.) als Vogt des pfalzgräflichen
Hausklosters Brauweiler bezeugt und dürfte nach dem Tode
des letzten Pfalzgrafen (1084) an diese wichtige Vogtei
gelangt sein.
Dietrich
III. (I.) nimmt mit Gottfried
von Bouillon, dem
Eroberer von Jerusalem, am 1. Kreuzzug (1097 - 1099)
teil.
Zunächst
steht er auf Seiten des Kaisers Heinrich
IV. in dessen
Auseinandersetzungen mit seinen Söhnen Konrad und
Heinrich V.. Als Heinrich
V. im Jahr 1104
vom Papst Paschalis II. in Rom zu einem Aufstand gegen den
Vater bewegt werden kann, entzieht er dem Vater die
Unterstützung.
Anfangs
pflegt auch er eine freundschaftliche Beziehung zu den Kölner
Erzbischöfen.
1114 steht Dietrich III. (I.) zusammen mit dem Grafen
Gerhard von Geldern auf Seiten des Kaisers Heinrich V.
gegen eine mächtige Fürstenopposition und
Aufstandsbewegung unter Führung des Erzbischofs Friedrich
I.. Nach
der Niederlage gegen den Kölner im Jahr 1115, die mit dem
Verlust der Vogtei Brauweiler und der Zerstörung der Burg
Wissel verbunden ist, wechselt er um 1117 die Seite und
erhält möglicherweise dafür verschiedene
Kirchenvogteien übertragen. Im selben Jahr wird der
Klever Graf auch Vogt des Stiftes Zyfflich.
Die
Kölner Erzbischöfe behaupten ab dem 12. Jahrhundert,
dass die Grafschaft Kleve von ihnen lehnsabhängig ist. Noch 1310 und 1347
versuchen die
Erzbischöfe vergeblich die Klever Grafschaft als
erledigtes Lehen einzuziehen.
Da
Dietrich III. (I.) ohne männliche Erben bleibt, überträgt
er die Grafschaft mit seinem Tod an den Bruder Arnold
(I.).
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