Was passiert am Koekkoek - Platz zwischen Museum und Möbel Rexing?

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Das betroffene Areal in der Mitte rechts.

Grenzland Post vom 21.12.2009

Häuserreihe schützen

Kleve (RPO) Das B.C.Koekkoek-Haus ist das schönste Wohnhaus des 19. Jahrhunderts am Niederrhein. Ein Attribut, das dem Künstlerpalais in der Klever City immer wieder attestiert wird.

Das soll auch so bleiben, konstatierte jetzt Ulrike Sack, Vorsitzende des Vorstands der Koekkoek-Stiftung. Hier sieht man die Bedeutung des Museums nämlich in Gefahr. „Wir müssen den historischen Charakter der Koekkoek-Stege wahren”, mahnte Ulrike Sack die Stadt eindringlich.

An der Gaststätte Kronprinz seien bereits einige Fenster eingeworfen und mit Brettern vernagelt ­ unmittelbar neben einem der wichtigsten Denkmäler der Stadt. Dabei sollte man dieses Haus nicht abreißen, so Sack weiter, sondern das Erdgeschoss in seinen Originalzustand zurückversetzen. Denn: „Das Ensemble der Häuser links und rechts des B.C.Koekkoek-Hauses bis Rexing ist eine der wenigen erhaltenen Straßenzüge Kleves”.

Diese zu wahren sollte ganz oben auf einer möglichen Schutz-Agenda der Stadt Kleve stehen. „Es wäre eine Reihe mit Haus Koekkoek als Höhepunkt und einem wunderbaren Abschluss mit Haus Rexing”, unterstrich Sack. Auch Museumsdirektor de Werd betonte, die Zeile sei erhaltenswert. Schließlich habe sie schon ihr Gegenüberverloren. Einst habe sich hier die Enge der Kavarinerstraße in die Tiergartenstraße und noch weiter in den Park hinein geöffnet, seien dann die Sichachsen klar ausrichtet worden, so wie Moritz von Nassau eben Stadtplanung betrieben habe. Auch er mahnte eindringlich: „Denkmäler sind wie Kunstwerke ­ wehrlos”.

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Rechts von der Koekkoek - Stege befindet sich ein unbebautes Grundstück (eigene Aufnahme von 25.04.2002)

Anfang der 1950er befand sich dort noch ein typisches Wohnhaus aus "Vorkriegs - Kleve". Das Gebäude links vom Möbelgeschäft Rexing ist die ehemalige Gaststätte Kronprinz (© Fritz Getlinger).

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Die Aufnahme von 1982 zeigt noch das intakte Häuserensemble (© Karola Koenen).

Auf diesem Foto aus den 1990er - Jahren ist dieses Ensemble bereits durchbrochen (© Annegret Gossens).

zuletzt bearbeit am 21.12.2009