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Grenzland
Post vom 05.01.2010
Hochschule:
Der Bagger ist da
Montagmorgen,
4. Januar 2010 - Kleves größte Baustelle geht an den
Start. Ein Baggerfahrer bereitet die Löcher für den Zaun vor,
zwei Elektriker sorgen für Licht im Baubüro. Bis zum Sommer
werden dort 300 Arbeiter erwartet.
VON
JULIA LÖRCKS
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INFO
Anmeldung
für Zaun |
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15
Gruppen haben sich schon angemeldet, es können aber noch
ein paar dazukommen, berichtet Gerhard Koenen von der
Kreis Klever Bauverwaltungs - GmbH (KKB).
Diese
bietet die Fläche des rund zwei Kilometer langen Bauzauns
für Schüler und Jugendgruppen, Künstler und Sprayer
sowie für die 16 Städte und Gemeinden des Kreises Kleve
an.
Anmeldungen
nimmt die KKB entgegen. Ansprechpartner ist Andre Rambach,
Telefon: 02821-9770911, E-Mail: ar@kkbgmbh.de |
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Frank
Maas traf gestern mit einem Bagger die Vorbereitungen
für den zwei Kilometer langen Bauzaun, der zum End
der Woche aufgestellt wird. Alle 2,20 Meter grub er ein
Loch. |
Im
provisorischen Baubüro sorgten Elektroinstallateure
dafür, dass Gerhard Koenen und Co. künftig nicht im
Dunkeln sitzen. |
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RP-Fotos
(2): Klaus-Dieter Stade |
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KLEVE
Da kann selbst der Schnee nichts machen. Diese Linie ist für
jeden sichtbar. Pink ist sie. Neon-pink und zwei Kilometer lang.
Für die Bürger der Stadt ist sie die Absperrung zur Baustelle
Hochschule Rhein-Waal (HRW). Für Frank Maas, Mitarbeiter der
Firma Look, ist sie eine Orientierung für seine nachfolgenden
Arbeiten. Entlang dieser Linie bereitet er alle 2,20 Meter die
Löcher für den zwei Kilometer langen Bauzaun vor. Das war
gestern, am 4. Januar - Kleves größte Baustelle ging an den
Start.
Bis
zu 300 Bauarbeiter werden dort beschäftigt sein.
Gestern waren es
drei, Baggerfahrer
Frank Maas und zwei
Elektroinstallateure.
„Gestern
war der offizielle Startschuss. Richtig sichtbar wird der
Baubeginn aber erst, wenn der Zaun um das 60 Hektar umfassende
Baugebiet Ende der Woche gesetzt wird", sagt Gerhard Koenen,
Geschäftsführer der Kreis Klever Bauverwaltungs-GmbH (KKB).
Seine Mannschaft ist es, die den Bau der Hochschule in Kleve
zusammen mit den Architekten, das Hamburger npstv-Büro, bis
August 2012 stemmen wird. Zu Spitzenzeiten - ab Mai 2010, wenn die
Bodenplatte gegossen wird und der Beton-Rohbau langsam
emporwächst - werden bis zu 300 Bauarbeiter dort beschäftigt
sein. Gestern waren es drei, Baggerfahrer Frank Maas und
zwei Elektroinstallateure die im neu
eingerichteten Baubüro
für Licht sorgten. Insgesamt 15 Arbeitsplätze werden dort
entstehen. „Es ist ein straffer Zeitplan", sagt Koenen, der
ab dem 15. Januar mit zwei Bauleitern und zwei Schreibkräften
ständig vor Ort sein wird. Nach genau einem Jahr
Vorbereitungszeit hofft er jetzt auf gutes und beständiges
Wetter. „Am liebsten kalt und trocken. Schnee und Regen können
wir nicht mehr gebrauchen. Schließlich sollen bis zum
Ende des Jahres 80
Prozent des Rohbaus
stehen,", so der Geschäftsführer der KKB.
„Wir
sind gespannt und freuen uns, dass es jetzt losgeht und dass man
bald etwas sehen kann. Das ist eine tolle Werbung für die Stadt
und die Hochschule", sagt auch Professor Dr. Marie-Louise
Klotz, Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal. Nachdem die HRW
etwa zwei Wochen lang Winterpause hatte, startete gestern wieder
der Studienbetrieb - und es herrscht Hochbetrieb an der Landwehr
4. „Die letzten Vorlesungen und Praktika stehen an. Die
Studierenden bereiten sich auf die ersten Klausuren Ende Februar
vor", berichtet Klotz, die derzeit den Tag der offenen Tür -
am 16. Januar in Kamp-Lintfort und am 23. Januar in Kleve -
vorbereitet.
Gleichzeitig
nimmt sie natürlich auch an den Baubesprechungen im Klever Hafen
teil. „Um Feinheiten abzustimmen", so Klotz.
Info
Mehr zum Thema Hochschule Rhein-Waal lesen Sie unter WWW.RP-ONLINE.DE/KLEVE
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Eigene
Aufnahmen vom Gelände der zukünftigen
Fachhochschule
(erstellt
am 18. Dezember 2009): |
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