Dornick

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Aufnahmen vom 25. Januar 2009

© Rainer Hoymann

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Ehemalige Mühle Dornick. Der aus dem 16. Jahrhundert stammende Turm war mit Schießscharten aus Sandstein ausgestattet und hatte auf dem Rheindeich stehend offenbar zunächst Wehrfunktion.

Die später zur Getreidemühle umgebaute Turmwindmühle gehörte den Herrenvon Wenge und wurde schon um 1700 vom preußischen Staat eingezogen

(Königliche Roß- und Windmühle). Neben der Windmühle befand sich für windarme Zeiten noch eine Roßmühle. 1890 gelangte die Mühle in den Besitz der Familie Franken und brannte 1913 nieder. Nach Kriegsschäden wurde der Turmstumpf mehrfach aufgestockt, das Untergeschoss ist noch dem 16. Jahrhundert zuzurechnen und diente im 20. Jh. als Jugendheim, Bäckerei, Atelierwohnung und Wohnung.

Dorfverein Dornick e.V. in Verbindung mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Emmerich am Rhein

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Backsteinvilla erbaut 1900 als Alterssitz von Theodor und Helene Lueb, die im 19. Jahrhundert Besitzer des Thorenhofes zu Dornick waren.

Freistehende zweigeschossige Backsteinvilla mit Stuckgliederung, dreiachsig mit betonter Mitte. Eingang in der Mittelachse mit zweiflügeliger Holztür im Stil der Neorenaissance.

Das Gebäude steht zwischen alten Linden in einem Buchsbaumgarten und wird von einer Backsteinmauer mit schmiedeeisernen Toren umgeben.

Interessantes Beispiel einer ländlichen Villa der Jahrhundertwende, im Baustil niederländischen Landhäusern des 18. und 19. Jahrhunderts vergleichbar.

Dorfverein Dornick e.V. in Verbindung mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Emmerich am Rhein

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St. Johannes Baptist. Untere Turmgeschosse im Kern romanisch, aus dem 13. Jahrhundert stammend, in späterer Zeit um ein gotisches Turmgeschoss erhöht. Achteckiger Treppenturm an der Turmsüdseite aus dem 19. Jahrhundert.

Gotischer Chor mit 5/8 Schluss im 15. Jahrhundert nachträglich erhöht und mit Kreuzrippengewölben versehen.Gotisches Langhaus 1590 zerstört und im 17. Jh. durch ein querschiffartiges, flachgedecktes Langhaus ersetzt. Anbau von zwei nebenchorartigen Räumen mit ehemals offener Verbindung zum Langhaus, heute als Sakristei und Heizraum genutzt. Nach starken Kriegszerstörungen in den Jahren 1949 - 53 wiederaufgebaut.

Dorfverein Dornick e.V. in Verbindung mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Emmerich am Rhein

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Maria und Joseph, anbetende Figuren, gehören wohl zu einem untergegangenen Weihnachtsaltar der Kalkarer Schule, um 1520.

Tabernakel und Taufstein stammen aus der 2. Hälfte des 15. Jhd. Der Taufstein ist mit vier Basreliefs geschmückt; die Erschaffung der Eva, Beschneidung, Taufe Christi, Kreuzigung.

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 Anna Selbdritt um 1500
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zuletzt bearbeit am 25.01.2009