Rainer Hoymann

Emmericher Rheinpromenade

Aufnahmen vom 5. Juni & 29. Oktober 2006

 

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Die Emmericher Rheinbrücke ist die längste Hängebrücke Deutschlands (Freigabe: 1965) mit einer Länge von 1228 m und einer Spannweite von 500m. Täglich passieren ca. 500 Schiffe die Hansestadt in Berg- und Talfahrt.

Das Klever Lilienwappen am westlichen Brückenpfeiler der Rheinbrücke.

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Emmerich aus der Luft

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Die Skyline von Emmerich, links die

Martini - Kirche, rechts die

St. Aldegundis-Kirche

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Links: 

Glockengeläut der 

Christus - Kirche

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Christus - Kirche

Das Gotteshaus wurde als reformierte Kirche zwischen 1690 bis 1725 gebaut. Sie wurde nach dem Vorbild der Oosterkerk in Amsterdam als eingeschossiger Kirchenbau, mit einem gleicharmigen Kreuz als Grundriss nachempfunden. Am 19. Juli 1907 brannte die Kirche fast völlig ab. Der Wiederaufbau fand zwischen 1908 und 1909 statt. Nach der Fertigstellung wurde sie am 12. Dezember des selben Jahres eingeweiht.
Gegen Ende des zweiten Weltkrieges, am 7. Oktober 1944 wurde das Gotteshaus im Bombenhagel erneut völlig zerstört. Der erneute Wiederaufbau dauerte diesmal etwas länger. So entstand nach sechsjähriger Bauzeit von 1952 bis 1958 aus Kostengründen ein zweistöckiges Bauwerk. Die Kirche erhielt den Namen Christuskirche.

Sehenswert ist vor allem die in jüngster Zeit (1994) erstellte neue Fenstergestaltung; Entwurf und Ausführung durch den litauischen Glasmaler Eimutis Markunas. Als Vorlage für dieses Kunstwerk dienten ihm die von Jesus Christus stammenden "Ich-bin"-Worte aus dem Johannesevangelium.

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Martini - Kirche 

Die Martini-Kirche stammt im romanischen Teil aus dem 11. Jahrhundert (mit Krypta) und im gotischen Teil (z.B. Turm) aus dem 15. Jahrhundert und ist eine der bedeutendsten, in ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellten Kirchen am unteren Niederrhein. Die Krypta ist wegen der Zahlensymbolik, die die vier-, acht- und sechzehnteiligen Säulenpaare prägt, einmalig in Europa. Weiter ist zu erwähnen das gotische Chorgestühl (1486) und der im Renaissancestil geschaffene Taufbrunnen (1531-35). Neben dem Kirchenschatz der Martini-Kirche sind hier auch Teile aus dem Kirchenschatz von St. Vitus in Hoch-Elten ausgestellt.

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Krantor (links: Ansicht von der Rheinpromenade; rechts: Durchsicht auf den Alten Markt)

1534 erscheint das Tor erstmalig in den Stadtrechnungen. Nach einem Kran, der vor dem Tor das Ein- und Ausladen der Schiffe besorgt hat, wurde das Tor benannt.

Erst um 1800 wurde der hölzerne Kran abgebrochen. 1885 wird beschlossen das Tor niederzulegen, da hoch beladene Fuhrwerke nicht passieren können. Seit 1877 kommt das Tor als Straßenname vor. Beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg hat das Krantor erst wieder eine torartige Gestalt erhalten.

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Atelier Hein Driessen mit dem Bronzebaum, gestiftet von Freunden zum Gedenken an Hanns - Dieter Hüsch.

"Oft beneide ich diese Wanderer, sie haben Zeit und gehn durchs Glück.

Denn alles was du rundum siehst ist ein Geschenk.

Der schmale Weg, der Baum im Wasser, ist ein Geheimnis Stück für Stück. 

Und hier geht selbst der liebe Gott von Zeit zu Zeit spazieren.

Er hat am Niederrhein ein Haus und ruht sich dort vom Himmel aus."

1925 Hanns Dieter Hüsch 2005

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Christophorus - Denkmal

Anzeige des jeweiligen Rheinpegels

Im Hintergrund: der Container - Hafen 

(Detail siehe unten).

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Am Ausgang des Rheinparks steht das Kriegerehrenmal. Es entstand nach einem Entwurf von Professor Wilhelm Kreis aus Düsseldorf und wurde 1913 zum Gedenken an die Gefallenen des Krieges 1870/71 eingeweiht.

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Im Rheinpark...

Rhein - Center

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Die St. Aldegundis-Kirche ... 0044.jpg
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im Stadtzentrum wurde im 15. Jahrhundert am Aldegundiskirchplatz erbaut. Bis 1944 hatte sie eine spitze Haube, die im Krieg zerstört und in moderner Form wieder aufgebaut wurde. Ein Konzertglockenspiel - ein Carillon mit 43 Glocken - wurde hier im Jahre 2000 installiert zum 1300-jährigen Jubiläum der ersten Kirchengründung in Emmerich, der Überlieferung nach durch den Heiligen Willibrord. Im Inneren der Kirche befindet sich ein prächtiger Kronleuchter mit einer Doppelmadonna (ca. 1450).

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Am Alten Markt

Nur wenige ...

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Fassaden berichten vom Aussehen Emmerichs vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Diese Gebäude findet man in der Steinstraße, die Parallelstraße zur Rheinpromenade.

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Das Rathaus ...

wurde in den Jahren 1938/1939 im neogotischen Stil erbaut, im Krieg zerstört und nach altem Vorbild wieder errichtet. Im Ratssaal befindet sich der Emmericher Gobelin, ein Wandteppich von 3,5 x 5 m, gefertigt aus Niederrheinischen Naturprodukten.
Der bekannte Emmericher Künstler Bernd Terhorst (gest. 1986) entwarf 1940/41 diesen Gobelin, seine Ehefrau Elisabeth (gest. 1956) führte die Webarbeiten aus. Erst nach 10 Jahren Wirkwerk - mit einer kriegsbedingten Unterbrechung - konnte man das Prachtstück seiner Bestimmung übergeben. Er zeigt die heimischen Industriezweige.

Beim Emmericher Wappen handelt es sich um ein redendes Wappen. Hierunter versteht man eine bestimmte Art von Wappen, die nämlich, bei denen die Wappenfigur, hier der Eimer, an den Namen des Wappenherrn irgendwie anklingt. Die Art dieses Anklingens kann sehr verschieden sein.
Nach dem Urteil des Stadtarchivars in Berlin ist Emmerich am Rhein eine der wenigen Städte, bei denen Siegel und Wappen nicht gleich sind. In Emmerich am Rhein stehen Siegelbild und Wappen nebeneinander. Ferner wurde festgestellt: Der Emmericher Eimer ist das älteste Stadtwappen auf deutschem Boden.
Im Jahre 1910 ließ Emmerich am Rhein von Dr. Hauptmann, Freiburg, ein Gutachten über das Wappen erstellen. Durch dieses Gutachten wollte man endgültig feststellen lassen, dass Wappen und Siegel nebeneinander stehen. In diesem Gutachten wird ferner festgestellt, dass über das Wappen von Emmerich am Rhein ein Wappenbrief niemals existiert habe. Im Punkt 9 des Gutachtens wird erklärt: "Und zwar ist das Ergebnis, dass es gar keinem Zweifel unterliegen kann, dass das Wappen von Emmerich nur der Schild mit dem Eimer sein kann."
Abgebildet wurde das Wappen auf dem seit 1247 bezeugten Stadtsiegel, ferner auf alten Stadtansichten, wie Braun und Hogenberg 1575, Bertius 1632 und Merian 1647.

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Fassaden am Geistmarkt

zuletzt bearbeit am 01.11.2006