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Die
Emmericher Rheinbrücke ist die längste Hängebrücke
Deutschlands (Freigabe: 1965) mit einer Länge von 1228 m
und einer Spannweite von 500m. Täglich passieren ca. 500
Schiffe die Hansestadt in Berg- und Talfahrt. |
Das
Klever Lilienwappen am westlichen Brückenpfeiler der
Rheinbrücke. |

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Emmerich
aus der Luft |

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Die
Skyline von Emmerich, links die |
Martini
- Kirche, rechts die |
St.
Aldegundis-Kirche |

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Links:
Glockengeläut
der
Christus - Kirche |

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Christus
- Kirche
Das
Gotteshaus wurde als reformierte Kirche zwischen 1690 bis
1725 gebaut. Sie wurde nach dem Vorbild der Oosterkerk in
Amsterdam als eingeschossiger Kirchenbau, mit einem
gleicharmigen Kreuz als Grundriss nachempfunden. Am 19. Juli
1907 brannte die Kirche fast völlig ab. Der Wiederaufbau
fand zwischen 1908 und 1909 statt. Nach der Fertigstellung
wurde sie am 12. Dezember des selben Jahres eingeweiht.
Gegen Ende des zweiten Weltkrieges, am 7. Oktober 1944 wurde
das Gotteshaus im Bombenhagel erneut völlig zerstört. Der
erneute Wiederaufbau dauerte diesmal etwas länger. So
entstand nach sechsjähriger Bauzeit von 1952 bis 1958 aus
Kostengründen ein zweistöckiges Bauwerk. Die Kirche
erhielt den Namen Christuskirche.
Sehenswert ist vor allem die in jüngster Zeit (1994)
erstellte neue Fenstergestaltung; Entwurf und Ausführung
durch den litauischen Glasmaler Eimutis Markunas. Als
Vorlage für dieses Kunstwerk dienten ihm die von Jesus
Christus stammenden "Ich-bin"-Worte aus dem
Johannesevangelium. |

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Martini
- Kirche
Die
Martini-Kirche stammt im romanischen Teil aus dem 11.
Jahrhundert (mit Krypta) und im gotischen Teil (z.B. Turm)
aus dem 15. Jahrhundert und ist eine der bedeutendsten, in
ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellten Kirchen am
unteren Niederrhein. Die Krypta ist wegen der
Zahlensymbolik, die die vier-, acht- und sechzehnteiligen
Säulenpaare prägt, einmalig in Europa. Weiter ist zu
erwähnen das gotische Chorgestühl (1486) und der im
Renaissancestil geschaffene Taufbrunnen (1531-35). Neben dem
Kirchenschatz der Martini-Kirche sind hier auch Teile aus
dem Kirchenschatz von St. Vitus in Hoch-Elten ausgestellt. |

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Krantor
(links: Ansicht von der Rheinpromenade; rechts: Durchsicht
auf den Alten Markt)
1534
erscheint das Tor erstmalig in den Stadtrechnungen. Nach
einem Kran, der vor dem Tor das Ein- und Ausladen der
Schiffe besorgt hat, wurde das Tor benannt.
Erst
um 1800 wurde der hölzerne Kran abgebrochen. 1885 wird
beschlossen das Tor niederzulegen, da hoch beladene
Fuhrwerke nicht passieren können. Seit 1877 kommt das Tor
als Straßenname vor. Beim Wiederaufbau nach dem Zweiten
Weltkrieg hat das Krantor erst wieder eine torartige Gestalt
erhalten. |
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Atelier
Hein
Driessen mit dem
Bronzebaum, gestiftet von Freunden zum Gedenken an Hanns -
Dieter Hüsch. |
"Oft
beneide ich diese Wanderer, sie haben Zeit und gehn durchs
Glück.
Denn
alles was du rundum siehst ist ein Geschenk.
Der
schmale Weg, der Baum im Wasser, ist ein Geheimnis Stück für
Stück.
Und
hier geht selbst der liebe Gott von Zeit zu Zeit spazieren.
Er
hat am Niederrhein ein Haus und ruht sich dort vom Himmel
aus."
1925
Hanns Dieter Hüsch 2005 |

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| Christophorus
- Denkmal |
Anzeige des
jeweiligen Rheinpegels |
Im Hintergrund:
der Container - Hafen
(Detail siehe
unten). |

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Am
Ausgang des Rheinparks steht das Kriegerehrenmal. Es
entstand nach einem Entwurf von Professor Wilhelm Kreis aus
Düsseldorf und wurde 1913 zum Gedenken an die Gefallenen des
Krieges 1870/71 eingeweiht. |

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Im Rheinpark... |
Rhein - Center |

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Die
St. Aldegundis-Kirche ... |

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im
Stadtzentrum wurde im 15. Jahrhundert am Aldegundiskirchplatz
erbaut. Bis 1944 hatte sie eine spitze Haube, die im Krieg
zerstört und in moderner Form wieder aufgebaut wurde. Ein
Konzertglockenspiel - ein Carillon mit 43 Glocken - wurde hier im
Jahre 2000 installiert zum 1300-jährigen Jubiläum der ersten
Kirchengründung in Emmerich, der Überlieferung nach durch den
Heiligen Willibrord. Im Inneren der Kirche befindet sich ein
prächtiger Kronleuchter mit einer Doppelmadonna (ca. 1450). |

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Am Alten Markt |
Nur wenige ... |

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Fassaden
berichten vom Aussehen Emmerichs vor der Zerstörung im Zweiten
Weltkrieg. Diese Gebäude findet man in der Steinstraße, die
Parallelstraße zur Rheinpromenade. |

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Das
Rathaus ...
wurde
in den Jahren 1938/1939 im neogotischen Stil erbaut, im Krieg
zerstört und nach altem Vorbild wieder errichtet. Im Ratssaal
befindet sich der Emmericher Gobelin, ein Wandteppich von 3,5 x 5
m, gefertigt aus Niederrheinischen Naturprodukten.
Der bekannte Emmericher Künstler Bernd Terhorst (gest. 1986)
entwarf 1940/41 diesen Gobelin, seine Ehefrau Elisabeth (gest.
1956) führte die Webarbeiten aus. Erst nach 10 Jahren Wirkwerk -
mit einer kriegsbedingten Unterbrechung - konnte man das
Prachtstück seiner Bestimmung übergeben. Er zeigt die heimischen
Industriezweige.
Beim Emmericher Wappen handelt es sich um ein redendes Wappen.
Hierunter versteht man eine bestimmte Art von Wappen, die
nämlich, bei denen die Wappenfigur, hier der Eimer, an den Namen
des Wappenherrn irgendwie anklingt. Die Art dieses Anklingens kann
sehr verschieden sein.
Nach dem Urteil des Stadtarchivars in Berlin ist Emmerich am Rhein
eine der wenigen Städte, bei denen Siegel und Wappen nicht gleich
sind. In Emmerich am Rhein stehen Siegelbild und Wappen
nebeneinander. Ferner wurde festgestellt: Der Emmericher Eimer ist
das älteste Stadtwappen auf deutschem Boden.
Im Jahre 1910 ließ Emmerich am Rhein von Dr. Hauptmann, Freiburg,
ein Gutachten über das Wappen erstellen. Durch dieses Gutachten
wollte man endgültig feststellen lassen, dass Wappen und Siegel
nebeneinander stehen. In diesem Gutachten wird ferner
festgestellt, dass über das Wappen von Emmerich am Rhein ein
Wappenbrief niemals existiert habe. Im Punkt 9 des Gutachtens wird
erklärt: "Und zwar ist das Ergebnis, dass es gar keinem
Zweifel unterliegen kann, dass das Wappen von Emmerich nur der
Schild mit dem Eimer sein kann."
Abgebildet wurde das Wappen auf dem seit 1247 bezeugten
Stadtsiegel, ferner auf alten Stadtansichten, wie Braun und
Hogenberg 1575, Bertius 1632 und Merian 1647. |

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Fassaden
am Geistmarkt |
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