Rainer Hoymann

Der Alte Friedhof in Kleve an der Lindenallee

Aufnahmen vom 15. Oktober 2006


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Im Herzen der Oberstadt: der Alte Friedhof.

Friedrich Gorissen: Geschichte der Stadt Kleve von der Residenz zur Bürgerstadt von der Aufklärung bis zur Inflation, Kleve 1977, S. 626 ff 

Statt eines Nachwortes

Die Totenstadt an der Lindenallee oder eine Stadt verliert ihr Gedächtnis

Johan-Heinrich-Georg Hopman, Notar und von 1806 bis 1813 Bürgermeister der Stadt, hatte das Grundstück zwischen der Lindenallee und der Galgenstege (Frankenstraße) seiner Stadt geschenkt. Er hatte nicht erst der staatlichen Anordnung bedurft, welche die Verlegung der Friedhöfe aus den geschlossenen Wohnsiedlungen hinaus forderte. Die aufgeklärten Patrioten hatten dies schon lange vor dem Einmarsch der Revolutionsarmee verlangt. Als aber am 1. September 1811 der von einem liberalen Protestanten der Kommune geschenkte gemeinschaftliche Ruheplatz für die Einwohner Kleves hier feierlich eingeweiht wurde, da herrschte nicht mehr ein aufgeklärtes Kapitel über dem katholischen Kleve, sondern der eifernde Pastor Bredenbeek, welcher Wälle und Gräben zwischen den Ruhestätten der Bekenner eines verschiedenen Glaubens verlangte. Vielleicht denkt dieser geistliche Führer, daß sogar auch noch die Totengebeine anderer Glaubensgenossen einen ketzerischen Rumor unter den Gebeinen seiner heimgegangenen Schafe anheben möchten? Er sucht daher den Ungeweihten in Zeiten den Paß abzuschneiden, damit sie sich nicht in seine geweihten Erdschollen einschleichen können! Der scharfsehende, hocherlauchte Mann! So hatte der friedfertige Kopstadt noch im Jahre 1811 den Konfessionshader um den neuen Friedhof beklagt. Als aber am 26. Oktober 1825 der neu angekaufte Teil für die katholische Gemeinde eingeweiht wurde, ging es unter einem versöhnlichen Nachfolger friedlicher zu. Um neun Uhr morgens versammelten sich die Mitglieder des Stadtrats in der großen Kirche, wo ein feierliches Hochamt abgehalten wurde. Herr Oberpfarrer Arens hielt eine kräftige Rede, worin er die Bedeutung der Feierlichkeit auseinandersetzte. Nach geendigter Rede setzte sich die Prozession in Bewegung, welcher sich die hier anwesenden, zu dieser Feierlichkeit eingeladenen Geistlichen, die städtischen Behörden, alle Lehrer des hiesigen Gymnasiums und der Stadtschulen und viele Einwohner anschlössen. Unter Begleitung einer guten Musik sang ein Chor von festlich gekleideten jungen Mädchen und Gymnasiasten einige recht schöne Lieder und begab sich der Zug zum Friedhofe, wo der Herr Oberpfarrer Arens in Gegenwart einer großen Zuschauermenge diesen neuen Teil des Begräbnisplatzes nach dem hergebrachten Rituale einsegnete. Die Prozession zog jetzt wieder zur Kirche zurück, wo der an die Gemeinde erteilte Segen diese fromme Handlung endigte.

Er lag noch jahrzehntelang weit vor der Stadt, von den Gemüsegärten der Bürger geschieden durch die Ringstraße. Die majestätische Lindenallee führte hier durch die Felder. Da war der Kirchhof mit seiner dunklen Backsteinmauer und den 1837 gepflanzten Lärchen dahinter wie eine feierlich-ernste Toteninsel inmitten der Äcker. Die einzigen Gebäude in der Umgebung waren nur die Griesenbecksche Scheune an der Südseite und das 1838 errichtete Leichenhaus, gegenüber dem Hauptportal an der Lindenallee, im Materborner Feld. Ein Alleekreuz teilte das Rechteck in zwei protestantische Viertel im Süden und die katholische Hälfte im Norden; als diese zu klein wurde, erwarb die Stadt im Jahre 1875 noch einen Streifen hinzu. Nachdem der kleine Exerzierplatz neben dem Kirchhof frei geworden und in absehbarer Zeit eine Vergrößerung des Kirchhofes notwendig werden wird, sah die Stadt im Jahre 1901 eine Möglichkeit, den Friedhof bis an den Breiten Weg (Römerstraße) zu erweitern. Die Frage war nur, ob dies bei dem damaligen Wachstum der Stadt eine dauerhafte Lösung sein werde. So machte man sich mit dem Gedanken vertraut, anderswo Gelände für einen neuen Friedhof zu suchen. Doch tat man sich nicht leicht mit dem Entschluß, sprachen doch Gründe der Pietät dafür, den alten, seit hundert Jahren bestehenden Friedhof so lange wie eben möglich zu erhalten.

Im Schnittpunkt des Alleenkreuzes stand ein Kirchhofkreuz, das im Jahre 1890 einer Ruine glich. Fleischhauer im Stadtrat: Es sei ihm stets aufgefallen, daß dieses aus dem Anfange des Jahrhunderts stammende Bauwerk schon allein vom Gesichtspunkte der Pietät und Ästhetik betrachtet in einem für den Friedhof und für eine Stadt wie Kleve unwürdigen Zustande sich befinde. Man sprach gar von einem stillosen Backsteinbau. Das 1811 errichtete Denkmal war nie sehr beliebt gewesen. Gustav von Velsen beschrieb es als eine eigene Zusammenstellung von Formen, die aber von keinem sonderlichen Geschmacke zeugt. Das Untergestell, ein längliches massiv aufgemauertes Viereck, trägt einen Aufsatz von Sandstein in der Form einer kurzen, abgestumpften Pyramide; darauf steht eine kleine steinerne Säule, welche eine eiserne Kugel mit einem ausgearbeiteten eisernen Kreuze trägt. Auf den vier Seiten des Sockels wie auf den Pyramidenflächen waren Schrifttafeln mit passenden Bibelstellen angebracht. Am Rande der etwas vorspringenden, 6 Zoll hohen gemauerten Unterlage des Ganzen steht auf jedem Eckstein: 1811, 1. Septemb. Das ungeliebte Denkmal war, sich selbst überlassen, allmählich verfallen.

So fiel die Anregung, ein neues Denkmal dahin zu setzen, auf fruchtbaren Boden. Vollendet war es in den ersten Maitagen 1892. Es war auf geschmackvoll stilisiertem und sauber von dem klever Steinmetzen Karl Heys ausgeführten Unterbau aus verschiedenem Bruchsteinmaterial eine Kreuzigungsgruppe. Ein in grauem Sandstein ausgeführtes massives Kreuz trägt einen in sehr hellem marmorähnlichen Sandstein gemeißelten, fast lebensgroßen Christuskörper. Zur rechten Seite des Crucifixus steht auf ausspringender Konsole das Bild der Mutter Jesu, zur linken das des Jüngers Johannes, beide Figuren aus dem gleichen weißlichen Sandstein. Diese drei Bilder — übrigens angeregt durch die Gruppe des kalkarer Triumphkreuzes — hat der durch seine vielen, in der hiesigen Pfarrkirche vorhandenen Arbeiten in Kleve längst auf's rühmlichste bekannte Künstler van der Gelt in Herzogenbusch geliefert. Vergebens haben wir nach dem Schöpfer des dem monumentalen Aufbau zugrunde gelegten Planes gefragt. Ihm gebührt jedenfalls nicht minder wie den Ausführenden die lauteste Anerkennung. Ob denn niemand van der Gelt den Entwurf zugetraut hat?

Es gibt nur wenige Beschreibungen vom Friedhof und seinen Denkmälern aus der Feder kenntnisreicher und sicher urteilender Zeitgenossen. Kaum einer hat ein Auge gehabt für die schlichten Grabplatten, die vorwiegend im protestantischen Teil des Friedhofes lagen, still, unaufdringlich, ernst und solide innerhalb des schmiedeeisernen, von Efeu überwucherten Gittergevierts, Zeugen der bürgerlichen Kultur der holländischen Kolonie, welche das Bild gerade dieses Friedhofsteiles bestimmte. Salomo Heringa, der kleefsche Hollander, ein häufiger Gast des schönen Kirchhofs, wo er sommers im Schatten der Bäume sich niedersetzt, hat dort manchen Grabstein mit holländischen Namen gefunden. Doch ihre Träger waren oft schon verschlissen, als sie kamen, oder alt, sehr alt, als sie hinschieden. Es ist ein wehmütiger Genuß, daß man so viele holländische Namen findet, deren Besitzer hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Von diesen Namen notierte ich: Angelbeek, Banning, Baumhauer, Beguin, Bichon, de Bie, Bosquet, de Salve de Bruneton, Bussemaker, Centen, Collet, Dozy, van Dam tot Brakel, Delprat, v. d. Dobbelsteen, Doorninck, Drabbe, Falck, Fundter, Gheel-Gildemeester, de Groot, d'Harvent, Herfst, Harzeele, Heshusius, 't Hooft, Hooft, Hasselman, Horsting, de Jonge van Dreischor, Kluytenaar, Kraai, v. Lang, Leendertz, van Lijnden, Mathijssen, Mauvillon, Mulder, Nagel, van Oos, de Bruyn-Ouboter, v. Pelt, Plemp, Pool, v. d. Pütt, Ranzow, Remy, Roos, Rudolfs, v. Sandick, Schade van Westrum, Scholten, Schoorn, Sinkel (vor fünf Jahren traf ein Blitzstrahl den Grabstein, unter dem Herr S. ruht. Wahrscheinlich, um diese Besonderheit zu erhalten, wird daran nichts wiederhergestellt); Tavenraat, Toenij, Trautmann, Hoogenhouck, Tulleken, Twiss, v. Veen, Verlegh, Visser, v. d. Vijver, van Wassenaar, Weinhagen, Wille, van der Wijck usw. Er hätte in dieser Reihe auch die Grabplatte von B. C. Koekkoek nennen können. Es gab, da auf dem katholischen Begräbnisplatz vorwiegend Holzkreuze standen, bis in die siebziger Jahre nur wenige Denkmäler im eigentlichen Sinne wie das von Dr Theodor Arntz. Nicht alle Familien, schrieb ein Besucher im Jahre 1886, können ein so schönes Denkmal haben wie die Familie Effertz. Das waren fein gezeichnete neogotische Hochkreuze, wie sie der Steinmetz Caspar-Joseph Grod schuf. Kurz vor der Jahrhundertwende geht der amsterdammer Schriftsteller Kalff über den lärchenumsäumten Friedhof. Drinnen ist der Raum gefüllt mit Ziersträuchern, Trauerweiden, Akazien und einer bemerkenswerten Vielfalt von Blumen. Ich sehe Geranien, Hortensien, Astern, Goldlack, Fuchsien, Chrysanthemen, Beete voller Veilchen, am meisten aber Rosen; der Wind streut ihre wohlriechenden Blätter zu Hunderten über die Grabplatten, seit ein Mensch aufhörte seine Handvoll Blumen auf den Sarg des Blutsverwandten fallen zu lassen. Monumentale Denkmäler sah er auch nur wenig außer dem 1892 errichteten Kalvarienberg; einen einzelnen schön gehauenen Engel; eine gotische Denksäule von glänzend poliertem Marmor, weiß und schwarz; ein künstlerisch getriebenes Gitter oder ein ungewöhnliches Kreuzbild. Aber die Kreuze bilden die große Mehrzahl der Grabmäler, Kreuze von Eisen, Holz oder Stein in allerlei Größe und Beschaffenheit. Wenn der Winter alle Bäume entblättert hat, diesen kleinen Wald von Sträuchern und Trauerweiden, dann muß ein Wald von Kreuzen übrig bleiben. Neben der Rose nimmt das Efeu hier viel Platz ein. Bei einigen Gräbern ist nicht allein das schwere Eisengitter mit einem lebenden Kleid von Immergrün umhüllt, sondern auch die Grabplatte gänzlich überwuchert und unsichtbar geworden; gewiß ist die liebevolle Hand, welche den Stein mit der Inschrift freizuhalten pflegte, längst selber erstarrt. Auf einigen ist, bezeichnendes Symbol aus der Pflanzenwelt, Schlafmohn gepflanzt und scheint daran zu erinnern, daß der Tod der Zwillingsbruder des Schlafes ist. Andere sind mit bescheidenen Veilchen bedeckt, und wenn auch hier und da Kreuz und Grabstein fehlen, so hält doch ein Rahmen von kantigen Fels- und Bruchsteinen das kleine Gärtchen umfaßt, worinnen Flora's Kinder sich im warmen Sonnenlicht kuscheln. Die meisten Gräber haben am Fußende ein Betbänkchen; Immortellenkränze hängen hier zu Dutzenden. Was die Aufschriften betrifft - hier wie anderswo sind es die gebräuchlichsten Texte aus der Offenbarung und den Apostelbriefen, die Gemeinplätze aus der Bibel. Nur wenige tragen eine Elegie eigener Erfindung. So bei einem Kindergrab, welches unter den Worten »Hier ruht unser liebes Söhnchen« die Zeilen trägt:

Ich war der Mutter Trost, wie auch des Vaters Freude 

Doch liebte Gott mich mehr als beide;

Drum kam er früh zu mir. 

Und sprach: Lieb Kind, nun folge mir!

Drum, liebe Eltern, tröstet Euch: 

Gott nahm mich in sein Himmelreich.

Groß ist die Zahl zierlicher, mit feingefingertem Laub geschmückter Sträucher und Tännchen. Ihnen wenigstens wird der Winter das Grün, die Farbe der Hoffnung, nicht nehmen, wird sie eher schmücken mit Schnee, weißer als das Leichentuch des Toten darunter war. Die Natur, die sich immer verjüngt, gibt hier schönere Zier als die Hand des Künstlers, als die vom Rost tätowierten eisernen Kruzifixe, als die wurmstichig gewordenen Kreuze, die eingesunken und gerissenen Grabplatten, die umgestürzten Gitter. Doch auch in der vergänglichen Zier - welch eine andere Auffassung als die der alten Völker! Spricht nicht eine völlig abweichende Anschauung des Todes aus der Weise, worauf Griechen und Römer ihre Urnen, ihre Sarkophage zu schmücken pflegten mit Jagden, Tänzen, Spielen und Festgelagen? All das Darstellungen aus dem vollen Menschenleben, welche vom Tod des Individuums wieder nach dem Weiterleben der Menge, der Menschheit zurückführen sollten. Hier aber trifft das Auge auf nichts anderes als auf trauernde Genien, umgekehrte Fackeln, gekappte Säulen und den Schmerzensmann am Kreuz.

Die Gartenbänke, welche hier und da unter dem Baumwerk stehen, machen solche Gedanken möglich oder regen sie an. Der Ort ist so ruhig, obschon er hart an der öffentlichen Straße liegt, daß die Vögel unbesorgt in den Trauerweiden kwinkelieren, die Bienen zwischen den Blumen summen und Eidechsen einander auf den Grabplatten nachlaufen. Es ist hier der wahre Fried-Hof, wo — ja — so manche Hoffnung begraben wurde, aber auch so manches Leiden ein Ende fand. R.I.P. auf dem klever Kirchhof ist kein leeres Wort. Am 1. Juli 1908 wurde der Friedhof an der Linde geschlossen; es fanden noch lange Jahre Bestattungen in den Erbbegräbnissen statt. Dann begann er selbst dahin zu sterben. Am 26. August 1913, als sich Tausende zur Säkularfeier an Theodor Körners Grab im mecklenburgischen Wöbbelin versammelten, begab sich in Kleve Joseph Broekmann zu der einsamen Ruhestätte von Körners Freund Ludwig Nagel. Noch ist das Grab vorhanden, auf ihm eine eiserne Tumba mit sinnreichen Sprüchen und geziert mit Helm nebst Federbusch und Schwert. Noch war die Schrift zu lesen: Dr Christ. Samuel Gottl. Ludw. Nagel, Ritter des eisernen Kreuzes, Direktor des Gymnasiums zu Cleve, geboren zu Schwerin 18. April 1787, gest. zu Cleve 26. April 1827. Und die Verse: Tief als Forscher / Kühn als Streiter / Deutscher Jugend Treuer Leiter / Schützt' er fromm / Mit Wort und Hand / Ehre, Freiheit, Vaterland. Aber: Wie traurig sieht dieses Denkmal eines Freiheitshelden aus Deutschlands großer Zeit aus! Ein Sockel ist vollständig verschwunden, Risse geben das Innere Wind und Unwetter preis. Kein Blumenschmuck. Der Zahn der Zeit nagt an dem Denkmal, das unsere Großväter gesetzt haben.

Wäre dem alten Friedhof nur ein sanfter, friedlicher, heiterer Tod beschieden gewesen! Aber die gleichen Sittenwächter, welche das Stadttheater schlössen, weil es die Bürger auch vergnügen wollte, rissen die schützende Mauer nieder, damit sich nicht in ihrem Schütze Liebende niederließen. Dann schlug das städtische Gartenamt zu, dasselbe, das bald darauf den bezaubernden romantischen Forstgarten zu einem »Volkspark« umgestaltete. Wer als naturhungriger Großstädter seine Ausflüge öfter nach Kleve lenkt und auch die intimen Reize dieser Stadt kennen und schätzen gelernt hat, dem ist sicher auch der dortige alte Friedhof nicht unbekannt, auch wenn ihn nicht die Ruhestätte eines alten, schon lange dahin geschiedenen Freundes dorthin zieht. Aber er wird in diesem Jahre (1930) eine arge Enttäuschung erleben. Wo bisher grüne Büsche die alten Gräber anmutig umschatteten und mannigfache Blütenpracht mit Farben und Düften im Frühling und Sommer den Besucher erfreuten, da begegnet der Blick jetzt nur noch kaltem Grabgestein und vereinzelten Koniferen. Denn restlos ist alles Buschwerk abgeholzt. Die Stadtverwaltung reagierte gereizt auf die Empörung; und in dem Maße wie das Buschwerk wieder nachwuchs, wich auch die Empörung über bürokratische Barbarei der Gewöhnung an das vertraute Bild dieses verwunschenen Gartens. Die verjagten Vögel kamen wieder und nisteten. Und ward auch der alte Friede nach dem Abbruch der Mauer gestört durch den Straßenlärm und die vielen eiligen Passanten, welche den offen daliegenden Park auf dem Wege zur Innenstadt kreuzten, so war dieser alte Friedhof doch immer noch der Ort, an dem Kleves Geschichte in den Grabmälern seiner Toten sichtbar weiterlebte. Wer konnte auch ahnen - wer wollte denn wahrhaben, daß ein Zeitalter der Barbarei heraufziehen würde, dem nicht einmal dieser heilige Ort heilig sein werde!


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Der Erzengel Michael im Kampf mit dem Drachen

Das von dem Düsseldorfer Bildhauer Max Kratz geschaffene Werk erinnert mit seinen 350 Kreuzen an die in den beiden Weltkriegen 1914 - 1918 und 1939 - 1945 vermissten und gefallenen Betriebsangehörigen der damals bedeutendsten Klever Schuhfabrik Gustav Hoffmann, die durch Produkte mit der „Elefanten"-Marke bekannt wurde. Im Jahre 1959 auf dein Betriebsgelände der Schuhfabrik an der Hoffmannallee errichtet, wurde es im Jahre 2003 nach dem Verkauf des Geländes hierher umgesetzt.


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    Grabmal von Johann Bernhard Klombeck

zuletzt bearbeit am 29.10.2006