Rainer Hoymann 

"Berlin, (C)Kleve"

eine Bildersammlung  

 

"Der Niederrheiner schaut nach Westen, auch nach Süden, jedenfalls nicht auf Berlin. Berlin ist Provinz, kurz vor Polen. Mag Berlin auch jetzt Hauptstadt sein, der Niederrhein bleibt, was er ist." (aus dem Internet-Angebot "Kulturraum Niederrhein, Rubrik "Die Region")

Doch es gibt viel Verbindendes zwischen Kleve und Berlin. Diese nach und nach wachsende Bildersammlung soll es zeigen. Falls Sie geeignete Bilder besitzen, würde ich mich freuen, wenn Sie mir diese für eine Veröffentlichung zur Verfügung stellen können. Bitte schreiben Sie mir eine eMail.

Stephan Balkenhol - Aufnahmen vom 1.6.2004
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Im Herzen Berlins, im Spannungsfeld von Berliner Dom, Museumsinsel, Schlossplatz, Unter den Linden und Hackeschem Markt, liegt das CityQuartier "DomAquarée". Hier befinden sich Skulpturen des Künstlers Stephan Balkenhol, der auch den Neuen Eisernern Mann im Klever Tiergarten schuf.

Hohenzollerngruft - Aufnahmen vom 1.6.2004
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Eleonore ist die Nichte des regierenden Herzogs von Kleve, Johann Wilhelm. Brandenburgs Kurfürst Joachim Friedrich erwarb durch die Heirat Erbansprüche auf das Herzogtum. 1609 tritt nach dem Tod Johann Wilhelms, der keine Nachkommen hinterlässt, der brandenburgische Erbfall ein, da Eleonore bereits vor ihrem Onkel im Jahr 1607 gestorben war. Nach einer Erbauseinandersetzung mit Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuenburg, der ebenfalls Erbrechte anmeldet, gehen 1614 im Vertrag zu Xanten die Herzogtümer Berg und Jülich an diesen, während der Brandenburger Kleve, Mark, Ravensberg und Ravenstein erhält. Das Herzogtum Kleve an der niederländischen Grenze ist fortan die westlichste Besitzung Kurbrandenburgs und später des Königreichs Preußen. Die Erbauseinandersetzungen schwelen weiter und werden erst endgültig im Hauptvergleich zu Kleve vom 19.9.1666 beigelegt.

Im Berliner Dom befindet sich die Hohenzollerngruft. Der Hintergrundsound mit Öffnen der Seite gibt das Glockengeläut des Doms wieder.

Der Sarg von (H)Eleonora von Brandenburg-Preussen (22.8.1583 - 9.4.1607), die 2. Gemahlin des Kurfürsten Joachim Friedrich, Tochter des Herzogs Albrecht Friedrich von Preußen

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Der Sarg von Johann Sigismund von Brandenburg (8.11.1572 - 23.12.1619), er war vom 28.7.1608 bis 23.12.1619 Kurfürst von Brandenburg, Herzog von Preußen (ab 1618).

Das Denkmal des Kurfürsten Johann Sigismund wurde im Jahre 1857 zum Andenken an die 250jährige Zugehörigkeit des Herzogtums Kleve zu Brandenburg-Preußen am Aufgang der Schwanenburg errichtet. Seit der Zerstörung Kleves im 2. Weltkrieg gilt das Denkmal als verschollen.

Grabstätte von Louise Henriette von Nassau-Oranien

(7.12.1627 - 18.6.1667), Kurfürstin von Brandenburg

(7.12.1646 - 18.6.1667)

Sie heiratete am 7.Dezember 1646 Friedrich Wilhelm, den Kurfürsten von Brandenburg. Nach der Hochzeit pflegte sie noch ihren kranken Vater bis zu dessen Tod 1647 und lebte dann mit ihrem Gemahl bis 1650 in Kleve, wo 1648 der erste Sohn, Wilhelm Heinrich, geboren wurde, der schon 1649 starb.

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Grabstätte von Friedrich Wilhelm von Brandenburg
"Der Große Kurfürst" (16.2.1620 - 9.5.1688)

1.12.1640 bis 9.5.1688 Kurfürst von Brandenburg

Im Jahr 1646 heiratete er seine Cousine Louise Henriette von Oranien in Den Haag und residierte bis 1650 in Kleve.

Zum Statthalter ernannte er Johann Moritz von Nassau. Die Kontakte zu den Niederlanden halfen dem verarmten Brandenburg - Preußen zu einem wirtschaftlichen Aufschwung.

Unter den Linden - Aufnahmen vom 30.5.2004
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Die Garten- und Parkanlagen im Bereich des Klever Tiergartens sind von besonderer historischer Bedeutung. Sie waren Vorbild für Anlagen, die heutzutage viel bekannter sind, wie etwa der Tiergarten und die Straße "Unter den Linden" in Berlin.
Sanssouci - Potsdam - Aufnahmen vom 31.5.2004
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Die Grabanlage des Fürsten Johann Moritz von Nassau in Bergendael nahm sich Friederich II. von Preußen ("der Große") zum Vorbild. Der König hatte sich im Jahre 1744 auf der oberen Terrasse des Schlossparks von Sanssouci eine Gruft anlegen lassen. In der ersten Fassung seines Testaments vom 11. Januar 1752 äußerte er den Wunsch, hier ohne Pomp und Zeremonie beigesetzt zu werden und beruft sich dabei ausdrücklich auf das Begräbnis des Johann Moritz von Nassau - hier irrtümlich Prinz Heinrich oder Moritz von Oranien genannt - in einem Wäldchen südlich von Kleve. 

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zuletzt bearbeit am 25.04.2008