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Aufnahme
von 1970 mit Stadthalle und noch ohne Bebauung an der
rechten Seite.
©
Karola Koenen, Borselstege 1, Kleve |
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Die
Klever Straßennamen und ihre Geschichte
An
der Münze
(Straßen-)
Verbindungen:
Alte Brücke, Bleichen, Gasthausstraße, Große
Straße, Herzogstraße, Lohstätte
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Unterstadt
von Ost, 1653: Vorn die doppelte Rheinmauer mit ihren Türmen
bis zur Stadtfärberei an der Steinbrücke. Der schlanke
Doppelreiter gehört zur Minoritenkirche; links davor:
das Brücktor, rechts dahinter: das Kavarinertor. Links
hinter Brücktor und Färberei das alte städtische
Gasthaus mit seinen großen Maßwerkfenstern. Auf dem
Berge die Heideberger Mühle; das Giebelhaus davor steht
an der Südostseite des Großen Marktes.
Auszug
aus dem Stadtprospekt nach Hendrik Feltman, Kupferstich,
4 Platten (hier: Teil 4), zusammen 408 x 2162 mm (hier:
408 x 550 mm), Städtisches Museum Haus Koekkoek. |

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wie
zuvor - Detail |
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Burg
und Steinbrücke vom Opschlag, um 1685: Hinter der Brücke,
am Ende der Rheinmauer, das Haus des Dr. Weyer. Links
davon: die Holzbrücke; rechts darüber: der Prinzenhof.
Auf der Höhe die Nassauer Allee. Das Haus Bellevue ist
noch nicht erbaut.
Jan
van Call d. a., Kupferstich, 153 x 194 mm, Conspectus
Berolini et Cliviae, 87
"Die
schöne steinerne Brücke / davon die Brück-Pforte
ihren Nahmen hat; Selbige gibt auch eine plaisante Außsicht
/ indem man der einen Seite die von dem Rhein ankommende
mit allerhand Wahren beladene Schiffe; an der anderen
Seite nebst dem Wasser die vor der Nassauischen Pforte
in einer Reihe stehende schöne Garten-Häuser sampt dem
Churfl. Schloß und dem gegen über gelegenen Churfürstl.
Garten im Augenschein nehmen kan." - Johannes
Kayser |

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Kleve
aus Nordost im Jahre 1745: Diese aquarellierte
Federzeichnung (162 x 406 mm) stimmt mit dem Stich von
Spilman aus dem Jahre 1746 überein, der in dem Buche
von Langendijk über die Stadt Kleve erschienen ist. Jan
de Beijer hat hier die Stadt Kleve von Osten gezeichnet,
wie sie sich um den Burgberg herum ausbreitet. Zum
Wasser hin ist die Stadt von der verfallenen Stadtmauer
umgeben. Man erkennt ein vieleckiges Türmchen und
rechts von der Bildmitte das in Verfall geratene
Bollwerk Netelenhorst an der Stelle, wo die vom Brücktor
am Wasser entlang führende Mauer in Richtung
Kavarinertor umbiegt. Im Vordergrund befindet sich ein
überdachter Steg, auf dem die Frauen waschen können.
Links
auf der Zeichnung erkennt man die Alte Brücke und das
Brücktor, hinter dem man das städtische Armenhaus
sieht. Rechts von der Burg erkennt man die Türme der
Stiftskirche, der Reformierten Kirche und des
Mitteltores. Rechts liegt die Kirche des an der
Kavarinerstraße gelegenen Franziskanerklosters.
Am
äußeren Bildrand links sehen wir auf diesem Blatt noch
die Bleiche und die Häuser am Opschlag in der Vorstadt.
Wien,
Graphische Sammlung Albertina (Inv. 10.680) |

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zuvor - Detail |

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Cleve
aus der Vogelschau mit der "Münze" in der
Bildmitte rechts. |
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Stadtansicht
mit Hafen, im Hintergrund links die "Münze". |
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Blick
auf die Schwanenburg vom Stadteingang aus. Der
"Clever Hof" am Brücktor wurde nach Aufgabe
des Hotelbetriebes bis zum Ende des "Dritten
Reiches" als Finanzamt genutzt. Von hier aus
erfolgte die Deportation der jüdischen Mitbürger in
die Vernichtungslager.
Ganz
links im Bild erkennt man die alte "Münze",
das städtische Armen- und Waisenhaus. Von unserem
Standort am Opschlag können wir noch bis in die
Klosterstraße blicken, rechts das Gebäude der
Reichsbank. Heute erstreckt sich hier über die ganz Länge
des Kanals von der neuen bis zur alten Brücke das
"Spoycenter". |
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Auf
dieser Aufnahme
aus dem Jahre 1906 oder 1909 ist zunächst die "Alte
Brücke", sowie rechts der "Clever Hof" zu sehen.
Gegenüber ist ein großer Teil der in Hufeisenform gebauten
"Klever Münze", wie sie bis 1944 war, zu erkennen. |
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Der
hier am Anfang der Klosterstraße günstig
gelegene von Johann Janßen erbaute und später an
Valentin Rader verpachtete "Clever Hof" war im
Jahre 1900 fertig geworden. Vier Jahre später entstand
diese Aufnahme.
Während
der großen Überschwemmungskatastrophe im Januar 1809,
bei der in der Niederung, neben der 17jährigen Johanna
Sebus noch weitere 21 Menschen ertranken, stand das
Hochwasser hier 1,20 Meter oberhalb der Brücke. Die über
zwei Meter hohe Stadtmauer, die hier im Hintergrund noch
zu erkennen ist, diente schon von jeher auch dem Schutze
gegen das Hochwasser. Im Jahre 1809 aber stieg das
Hochwasser auf eine vorher nie gekannte Höhe, drang
durch das Wassertor und auch durch das damals hier
vorhandene Brücktor ein und überflutete die
Unterstadt. |
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Die
"Alte Brücke" nach dem Bombenangriff am
7.10.1944. |
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Diese
Aufnahme von 1945, ist in etwa vom Haupteingang der Münze
aus
gemacht worden. Im Vordergrund links, war die Bäckerei Timmermann, die
damals noch in der Gasthausstraße angesiedelt war (zuletzt:
Kavarinerstraße). |
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Die Zerstörungen im Zweiten Weltkriegs haben dieses Stadtgebiet unwiederbringlich verändert. Der Auszug auf dem Stadtplan links zeigt die Straßenzüge um das Jahr 1925. Der Platz
wird dominiert von dem Gebäude "Münze". Es grenzt rechts unmittelbar an den Kermisdahl. Die
Straßenbezeichnung "An der Münze" existierte noch nicht; hier ging die Klosterstraße nahtlos in die Straße "Am Brücktor" über.
Heute findet sich an Stelle des Gebäudes vor der Stadthalle (dunkelgraues Feld) ein großer Parkplatz. Neu hinzugekommen ist die Straße "Bleichen", die am Kermisdahl
entlang führt.
Auch dieser Hinterhof von Woolworth und Stadthalle benötigt mittelfristig eine Aufwertung. Es sind die Autos die - wie so oft - stören. Ein Gartengelände, das bis an das Wasser des
Kermisdahls reicht und eine innerstädtische Ruhezone darstellt, wäre mit wenig Aufwand an dieser Stelle möglich. Ein Denkmal, das an die Menschen, die in der "Münze" lebten, erinnert, sollte ebenso nicht fehlen! |

1925 |
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2002 |
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Fotografien von der
Straße
"An der Münze" (09. Oktober 2002)

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| Auf
dem Gelände des
ehemaligen Gebäudes "Münze" ... |
ein
Parkplatz ... |
mit
Blick auf den ... |
Hinterhof
von Woolworth. |

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| Nur
ein Gedenkstein erinnert an das Stadttor. |
Blick
in Richtung Klosterplatz |
Blick
in Richtung Stadthalle |
Parkplatz
von Woolworth |
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