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Ansichtskarte: untere Hagsche Straße um 1900

Die Klever Straßennamen und ihre Geschichte

Hagsche Strasse

(Straßen-) Verbindungen: Backermatt, Böllenstege, Borselstege, Brachtstege, Breiestege, Feldmannstege, Große Straße, Fischmarkt, Gymnasium Stege, Hagsche Poort, Kirchstraße, Kockstege, Kolpingstraße, Lindenallee, Nassauer Mauer, Probsteistraße, Stechbahn

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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um 1910

Der klever Fremdenverkehr wurde auch von den ungezählten Privatpensionen getragen. Das "Hotel Feldmann" an der Hagschen Straße gegenüber der Post war eine davon. 1928 übernahm Karl Kiesow den Gasthof und nannte ihn in "Hotel Posthof" um.

 

aus: Friedrich Gorissen - Kleve so wie es war (Düsseldorf, Droste-Verlag GmbH, 1977)
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um 1895

Hagsche Straße, Ecke Poststraße (heute: Propsteistraße): In der Löwenapotheke wohnte einst der Professor Johan - Gisbert Beuth (gest. 1806), ein angesehener Arzt mit einem wegen seiner Konchylien und Schmetterlinge berühmten Naturalienkabinett. Hier wuchs sein Sohn Peter Beuth (1781 - 1853) auf, der Begründer der technischen Bildung im Königreich Preußen. 

 

aus: Klaus Radermacher - Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende (Kleve, Boss-Verlag, 1985)
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um 1900

Der Steinweg (siehe unten) aufgenommen in Höhe der Einmündung der Kockstege. Im Hintergrund das Clever Nadelöhr. Hier hatte einst das 1823 niedergelegte Hagsche Tor gestanden. 

 

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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um 1900

Links mit einer Kaiserbüste über dem Eingang und schräg gegenüber der Van - Bracht - Stege das Restaurant "Zum Kaiser Friedrich". Das Schürings - Haus an der Ecke zum Fischmarkt ist noch nicht errichtet, es wurde erst im Jahr 1902 fertiggestellt. 

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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1903

Vorne rechts in dem Eckhaus hinter der Van - Bracht - Stege befindet sich die "Char`sche Buchhandlung", die noch kurz vor dem Ersten Weltkrieg vom Schuhfabrikanten Gustav Hoffmann übernommen worden ist. Das Schürings - Haus am Ende der Straße links ist inzwischen fertiggestellt. Gegenüber - das Haus mit der Fahne - ist das Manufaktur- und Modewarengeschäft des jüdischen Kaufmanns Moritz Leffmann.

Etwas höher auf der anderen Straßenseite befand sich die Konditorei Dänzer. Im Besitz dieser Familie kam das Anwesen, wie Hunscheid schildert, in den 40er Jahren des 18. Jh.. Der erste Eigentümer war der Kriegs- und Domänenrat von Dürham. (1)

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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um 1904

Schon seit 1821 befindet sich das Klever Postamt an der Hagschen Straße. Davor stand hier ein adeliges Frauenstift, das sogenannte "Haus von Bedbur(g)". Im Jahr 1802 fiel es der Säkularisation zum Opfer und wurde, wie Hunscheid berichtet, "Sitz der französischen Unterpräfektur, von 1816 bis 1821 Wohnung des Regierungspräsidenten von Erdmannsdorf und anderer, um dann 1822 (?) als Postamt eingerichtet zu werden." (2)

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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1905

Blick vom Hagschen Tor in Richtung Stadtmitte: Gasthof Feldmann (noch mit Erker; siehe auch oben), daneben "Hotel Loock", eines der ältesten Gasthöfe der Stadt, das letzte noch komplett zu erkennende Haus gehörte der Gesellschaft "Verein". Sie wurde 1848 gegründet und besteht noch heute. Heute befindet sich hinter "Hotel Loock" stadteinwärts die Hauptverwaltung der Sparkasse Kleve. 

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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1906

Die Hagsche Straße oberhalb der Stechbahn. Vorne rechts das Eckhaus von Theodor Schürings. Dahinter mit Öfen und Herden in großer Auswahl, der Schlossermeister Ernst Ihne. Und dahinter der Schreibwarenhändler und Ansichtskartenverleger Josef Labs. 

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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um 1910

Noch einmal die Löwenapotheke (siehe oben). Auf der anderen Straßenseite, die große Toreinfahrt am Hause von Wilhelm Mertens (20.09.1846 - 14.10.1922) zur Tabak- und Zigarrenfabrik. Er errichtete 1905 die Giebelhäuser am Kleinen Markt. 

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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um 1885

Das Kolonialwarengeschäft des Zigarrenfabrikanten Wilhelm Mertens (siehe oben). Um die Jahrhundertwende wurde es durch Neubauten ersetzt. Es stand gegenüber der heutigen Sparkasse. In der Ladentür steht Frau Emma Mertens geb. Lensing. Wilhelm Mertens war über dreißig Jahre in den wichtigsten Ausschüssen als Stadtverordneter tätig. Am 23. Mai 1917 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Kleve ernannt. "Der "gladde Wilm" war ein frommer Mann und sorgte für eine von sozialistischer Aufwiegelei freie Arbeitsmoral bei seinen unterbezahlten Arbeitern und den schulpflichtigen Kindern, die vor den meist rechtzeitig angekündigten polizeilichen Kontrollen auf dem Fabrikboden in Kisten und Säcken versteckt wurden. Als diese Art praktischen Christentums von einem unerschrockenen Polizeikommissar aufgedeckt wurde, fiel der Heiligenschein, und die Klever Katholiken weigerten sich, ihn wieder auf den ererbten Sitz im Kirchenvorstand zu befördern." (lt. Friedrich Gorissen in "Kleve so wie es war") (3)

Hunscheid erwähnt, dass der älteste Bau dieses Anwesens noch aus der Zeit vor dem Stadtbrand von 1528 herrührt. Durch dieses Unglück wurde das alte Herrenhaus des Geschlechtes von Wissel, auch von Wischel genannt, nahezu vollständig vernichtet.  Erst fünfzig Jahre später bebaute der Kaplan Louvermann den Platz neu. Im 17. Jh. war die Familie von Diest, die mehrfach zwischen 1645 und 1675 den Bürgermeister stellte, Eigentümer des Komplexes. 1783 erwirbt der Hofrat von Sethe, der bereits seit 1763 dort wohnte, das Anwesen. Ein Sohn der Familie war mit Heinrich Heine befreundet, von dem berichtet wird, dass er die Ferienzeit in Kleve zugebracht hat. Aus der gleichen Familie stammt mütterlicherseits auch der Zoologe und Philosoph Prof. Ernst Häckel. (4)

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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1911

Das Haus der Evangelischen Stiftung (siehe unten) wurde, wie im Oberlicht der Eingangstür noch heute nachzulesen ist, im Jahre 1767 erbaut. Hier wohnten reiche Kaufleute, später auch hohe Beamte der Klever Regierung. Mit Unterstützung der Frau Prinzessin Karl zu Waldeck gelang es im Jahre 1853 dem Diakonissenverein das Haus zu erwerben. 

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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um 1912

Das abgebildete Gebäude, die Gaststätte "Zum Nymweger Postwagen", bildete eine Einheit mit dem Hagschen Tor, so dass trotz Abbruch des Tores im Jahre 1825 ein Nadelöhr verblieb.  

aus: Friedrich Gorissen - Kleve so wie es war (Düsseldorf, Droste-Verlag GmbH, 1977)
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um 1925

Das gleiche Gebäude (siehe oben) ein gutes Jahrzehnt später. An dieser Stelle lagen die ältesten und renommiertesten Gasthöfe der Stadt. Erst seit Mitte des 18. Jahrhunderts hat der mächtig aufgeblühte Kurbetrieb die besseren Hotels an die Alleen gezogen. Hinter dem Vortor begann der Steinweg (heute ein Teil der Hagsche Straße). 

aus: Friedrich Gorissen - Kleve so wie es war (Düsseldorf, Droste-Verlag GmbH, 1977)
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um 1925

Tür der Evangelischen Stiftung (siehe oben u. unten)

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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um 1925

Die Hagsche Straße vom Backermatt aus in Richtung Innenstadt. Das "Clever Nadelöhr" ist durch den Abriss der einengenden Gebäude beseitigt. Hinter den beiden mächtigen Torpfeilern befindet sich die Gaststätte "Hagsche Poort".

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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um 1925 

Die Hagsche Straße vom Hagschen Tor in Richtung Linde aufgenommen. Das Zigarrengeschäft gehört Friedrich Giesen. Links daneben der Schuhmacher und Wollwarenhändler Gerhard Jacobs.

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1937

Die Innenstadt: Die Hagsche Straße tritt deutlich hervor. Vorne links die Reichspost, einige Meter weiter auf der gleichen Seite der Neubau der Stadtsparkasse, dahinter die Hagschen Höfe. Kaum vorstellbar, dass sieben Jahre später nahezu alle Gebäude auf diesem Bild zerstört sind.

aus: Ernst Hannen - Ich denke oft an Cleve - Erinnerungen mit alten Ansichtskarten (Kleve, Janßen-Druck GmbH, 1994)
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1938

Der Anfang der Hagschen Straße, die zur dieser Zeit "Adolf Hitler Straße" hieß, in Richtung Fischmarkt: Die "National Zeitung", war das amtliche Organ der Stadt Kleve und der NSDAP.

aus: Klaus Radermacher - Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende (Kleve, Boss-Verlag, 1985)
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um 1900 

siehe oben und eine Aufnahme darunter

aus: Klaus Radermacher - Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende (Kleve, Boss-Verlag, 1985)
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1900

Die Hagsche Straße zwischen Mühlenstraße (heute: Haagsche Poort) und Lindenallee hieß noch bis zur Jahrhundertwende Steinweg. Das war einst eine prächtige Lindenallee. Die Bebauung begann Mitte des 18. Jahrhunderts. Das erste herrschaftliche Haus auf der rechten Seite (man erkennt nur einen sehr schmalen Teil des Backsteingebäudes), 1767 von J. M. Pauls erbaut, beherbergt seit 1853 die Evangelische Stiftung. Daneben liegt das evangelische Mädchengymnasium, 1786 vom Kriegsrat Sprengel errichtet. Lt. Friedrich Gorissen in "Kleve so wie es war", hat sich auf der anderen Straßenseite der Maler J. B. Klombeck, nachdem er vorher an der Hagschen Straße zur Miete gewohnt hatte, in den Gründerjahren ein eigenes stattliches Haus gebaut. (5)

aus: Klaus Radermacher - Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende (Kleve, Boss-Verlag, 1985)
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nach 1905

Links die Einmündung der Böllenstege und daneben rechts sehen Sie das Kaffee-Restaurant "Kaiser Friedrich" (ab den 20er Jahren steht hier der Neubau der Stadtsparkasse, siehe oben). Auf der anderen Straßenseite an der Ecke zur Van - Bracht - Stege liegt die Buch- und Kunsthandlung Char, weiter unten in Richtung Stadtmitte - das Haus mit der Fahne - befindet sich das Geschäft von Moritz Leffmann (siehe oben). 

aus: Klaus Radermacher - Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende (Kleve, Boss-Verlag, 1985)
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nach 1905

Diese Aufnahme wurde von einem der Türme des Schuhhauses Schürings fotografiert. In der Mitte links liegt der Fischmarkt. Der Zaun gehört zum Denkmal "Otto der Schütz".

Die Hagsche Straße verbindet die Stadtmitte mit der Oberstadt. Vor der ersten Stadterweiterung Mitte des 14. Jh.  war es noch ein relativ unbedeutender, unbefestigter Weg, danach aber wurde die Straße zum Hauptzugang der Altstadt von Süden her. Die Bebauung des Bereichs zwischen Mitteltor und Hagschen Tor erfolgte daher sehr schnell. (6)

H. G. Maarschalk: Plan von Kleve und Umgebung, um 1850 (Ausschnitt) - Die Steinstraße (heute: Hagsche Straße) vom Hagschen Tor bis zur Linde (siehe Pfeil) ist noch kaum bebaut.

Die Entwicklung des Teilstücks über das Hagsche Tor in Richtung Linde hinaus verlief wesentlich langsamer. "Um die Mitte des 18. Jahrhunderts gab es eine geschlossene Häuserzeile zur Linken nur zwischen dem Tor und dem "Krummen Ellenbogen" (ca. 100 Meter südlich vom Tor). Das erste herrschaftliche Haus ist - wie man heute noch im Oberlicht der Evangelischen Stiftung lesen kann - im Jahre 1767 von J. M. Pauls erbaut." (7) Die heute durchgängige Bezeichnung "Hagsche Straße" ist somit irreführend. Noch 1797 wurde der südliche Teilbereich "Steinweg" genannt. Dies ist eine in den Niederlanden übliche Bezeichnung für eine gepflasterte Straßenstrecken außerhalb der Tore. 

Der Name "Hag" bedeutet "Wald" und damit wäre eine leichte und schlüssige Erklärung für die Straßenbezeichnung möglich. Das ist jedoch nach Gorissen nicht der richtige Ansatz. Vielmehr war im 15. Jh. noch der latinisierte Name "via indaginis" gebräuchlich und das weist auf "ein umhegtes, eingefriedetes Land im Gegensatz zu dem offenen Felde" hin (8)

"So dürfte der Hag bei Kleve diesen Namen (gemeint ist "indaginis") schon lange vor der Gründung der Stadt gehabt haben, als das vom Walde abgewonnene Kulturland, das zur Burg und der mit ihr verbundenen Siedlung um dem alten Markt gehörte, in seiner ganzen Ausdehnung Eigentum des Landesherrn (war). In dieser frühesten Zeit dürfte der Umfang des Kulturlandes nicht bedeutend gewesen sein. Höchstwahrscheinlich reichte es nur bis (zur Linde). Südlich davon erstreckten sich als Fortsetzung des Reichswaldes Wald und Heide." (9)

Der untere Teil der Hagschen Straße und der Stechbahn befanden sich Anfang des 21. Jahrhunderts in einem grundlegenden Umwandlungsprozess. Kleves "Neue Mitte" hat dort fast jedes Haus verändert.

Im Herzen der Stadt entstand mit dem „Hagschen Hof” eine architektonische und städtebauliche Einheit, in der sich die Elemente urbanen Lebens - Shopping, Kultur, Wohnen und Leben - unter dem Dach eines komplett umbauten Stadtcarrés mit Innenhof versammeln. 

Das Foto wurde der Internetseite der  Neue Mitte GmbH & Co. KG, Bensdorpstrasse 14, 47533 Kleve entnommen (http://www.neue-mitte-kleve.de/de/ertrag.html).

Das Gebiet der "Neuen Mitte" von Kleve ist rosa hervorgehoben.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Hagschen Hof soll als zweites Hauptelement der Neuen Mitte die Kirchberggalerie entstehen. Dieser weitläufige Gebäudekomplex würde wie eine Querspange die Haupteinkaufsstraße der Mittelstadt, die Hagsche Straße, mit dem historischen Kirchberg verbinden. In dem mehrstöckigen Bauwerk entständen attraktive Einkaufsflächen und gehobene Wohnungen. Bisher scheitert der Plan an der Finanzierung. 

Es bleibt zu hoffen, dass mittelfristig ein "Boulevard" vom EOC - Center an der Hoffmannallee bis zur Neuen Mitte entsteht. Eine Neugestaltung des Markplatzes an der Linde - die z. Zt. jedoch noch nicht geplant ist - würde einen solchen Prozess intensivieren.

Fußnoten:

1) Gerhard Hunscheidt: "Die Clever Straßennahmen und ihre Geschichte nach archivarischen und anderen Quellen", Seiten 49 bis 54, Verlag von Frau Boß Ww., Kleve, 1925

2) siehe 1)

3) Friedrich Gorissen: "Kleve so wie es war", Seiten 72 bis 75, Droste-Verlag GmbH, Düsseldorf, 1977

4) siehe 1)

5) siehe 3)

6) Sabine Noack: "Woher die Namen kamen. Klever Straßen und ihre Geschichten.", Seiten 36 bis 37 , Verlag für Kultur und Technik, Kleve, 1997 

7) siehe 3)

8) Friedrich Gorissen: "Historische Topographie der Stadt Kleve", Seiten 45 u. 45, Boss-Verlag, Kleve, 1992

 

Fotografien von der Hagschen Straße (12. April 2002)

 

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Von den verbliebenen Altbauten in der Hagschen Straße sind nur noch wenige in einem guten Zustand. Hier das Meister - Eckhart - Haus, errichtet im Jahr 1896 (Hagsche Str. 86). Wir befinden uns im oberen Bereich der Hagschen Straße. Am Horizont liegt der Kreuzungsbereich "Linde". Dieser Straßenabschnitt hieß früher "Steinweg". Der Klever Schwan und das Klever Wappen am Objekt "Hagsche Str. 96" Ein Blick vom oberen Bereich der Hagschen Straße in Richtung Stadtmitte Der Kreuzungsbereich "Linde"; auf der Parkfläche findet der Wochenmarkt statt.
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Die Evangelische Stiftung Unverändert seit mehr als 200 Jahren: der historische Eingang zur Evangelischen Stiftung. Ein Altbau (Ecke Kockstege) im schlechten Zustand   Die Post - Ecke Hagsche Poort; hier war früher das Clever Nadelöhr.
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Hier stand einst das Hagsche Tor. Nach dem Abriss war dies das Gelände der Gaststätte "Zum Nymweger Postwagen". In diesem schäbigen Nachkriegsbau war lange Jahre die Kaufhalle untergebracht. Hier stand das "Hotel Feldmann", die Erben bieten jetzt Schreibwaren an. Die "eigentliche" Hagsche Straße in Richtung Innenstadt. Rechts: der Neubau der Sparkasse Kleve Das Gebäude rechts mit der auffälligen Leuchtreklame gehört der Familie Thies. An dieser Stelle stand früher die Löwenapotheke. Hier wurde Peter Beuth geboren. Auf der anderen Straßenseite gehen die Bauarbeiten an der "Neuen Mitte" voran. In diesem Bereich war die Familie Mertens zu Hause.
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 Die "Neue Mitte" Ein Blick in dem unteren Bereich der Hagschen Straße Das Haus Bergmann, früher gehörte es dem Juden Moritz Leffmann. Ein letzter Blick in die Hagsche Straße vom Fischmarkt hinauf. Rechts u. a. das Haus der Familie Ihne Das Haus Schürings - es ist inzwischen das Entree zur "Neuen Mitte".

zuletzt bearbeitet am 10.01.2012