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Oben auf dem Kloppberg hat eine
städtische Glocke gehangen, die genutzt wurde um auf Gefahren, wie z. B. Feuer,
Sturm oder den Angriff feindlicher Truppen, hinzuweisen. Der Standort
wurde - vermutet Gorissen - bald nach der Stadterweiterung (nach 1341) vom
Kloppberg aufs Mitteltor verlagert, da sich dort nunmehr das neue Zentrum der um
das Hagsche Viertel erweiterten
Stadt befand. (1)
Diese Glocke hat der Straße auch
ihren Namen gegeben: Die Bezeichnung Klockberg soll bereits im 14.
Jahrhundert vorgekommen sein. Damit gehört die Stege zu den ältesten der
Stadt. (2)
Erst um 1800 bürgert sich der Name Kloppberg ein; "etwa um 1818 -
1831 heißt die Straße Klobberg. Im Jahre 1836 wird der Name Klopberg
geschrieben und seit 1881 Kloppberg... ." (3).
Niederrheinische Bequemlichkeit in der Aussprache sollte damit der Grund für
diesen Wandlungsprozess sein. Mangelnde Geschichtskenntnisse und die Tatsache,
dass der Begriff "Klopp" im Klever Sprachgebrauch die Bezeichnung für
das Pförtnerhäuschen der Minoritenbrüder darstellt - "ein klein Häusgen,
worin eine Kloppe wohnt"; hier soll der Ausdruck wohl soviel wie
Pförtnerin oder Glöcknerin bedeuten (4)
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werden die Veränderung von Klock- zu Kloppberg unterstützt haben.
Bis zur völligen
Zerstörung dieses
Straßenzuges im Zweiten Weltkrieg hatte der Kloppberg noch seinen
stufenförmigen Aufgang. Diese "Stuppen" genannten Treppenstufen
findet man heute noch am Hasenberg (Foto).
Die Stuppen des Kloppbergs sind auf den oberen Fotos gut zu erkennen.
Am Kloppberg befand sich das Haus
von Johan - Matthias Steinort, der dort in den Jahren der ersten Republik eine
Verlagsbuchhandlung gründete, die von Friedrich Char zum bedeutendsten Haus des
Kleverlandes weiterentwickelt wurde. (5)
Eine Aufwertung dieser Straße
mitten in der Stadt wäre wünschenswert. Dies könnte gelingen, indem man
städtischerseits wieder Stufen errichten und den Bereich des "Großen
Marktes" beleben würde. Damit wäre ein Anreiz für Passanten gegeben, von
der Großen Straße aus eine kurze "Bergwanderung" zu starten. Auch
das Trümmergrundstück bergauf rechts sollte schleunigst bebaut werden, z. B.
mit einem Bistro von dem man den schönen Blick auf die Burg genießen kann!
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