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Die
Klever Straßennamen und ihre Geschichte
Tiergartenstraße
(Straßen-)
Verbindungen: Eichenallee, Gnadenthal,
Gruftstraße, Heldstraße,
Joseph-Beuys-Allee, Kavarinerstraße, Klever Ring, Kranenburger Straße,
Minoritenstraße, Rindernscher Deich, Stiller Winkel, Spyckstraße, Wasserburgallee |
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um
1914
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Tiergartenallee,
zum Kavarinertor; rechts: Einmündung der Heldstraße. Die Schienen im Asphalt
gehören zur Straßenbahn, die seit zwei Jahren Kleve mit Nimwegen verbindet.
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um 1900
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Tiergartenallee, von der Held zur Gruft
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k. A.
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Villa Manger-Bernauer
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k. A.
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Johannes Manger bewohnte die Villa
Manger-Bernauer. Der erste und einzige Generaldirektor der van den Berghschen
Margarinewerke war mit Emil Corneli - ein Bruder des Klever Bürgermeisters Reinier
Corneli, der Kleve zur Lohengrinstadt gemacht hat - bewegende Kraft in der "Bürgervereinigung" oder Bürgerpartei gewesen, die sich im Jahre 1903 gebildet hatte, um den Unmut der Bürgerschaft über die
kurzfristige Klientelpolitik der allein herrschenden Zentrumspartei politisch zu nützen. Manger strebte an, die Schwanenburg im alten Glanz wiedererstehen zu lassen. Daher gründete er eine Ortsgruppe des Deutschen Burgenvereins
und sorgte dafür, dass sie die mitgliederstärkste des Verbandes wurde. Er sorgte für den "Zufall", der ihn anlässlich eines Vortrages von Bodo Ebhardt in Berlin am 25. Oktober 1908 mit dem Kaiser zusammenbrachte, um
diesen für die Burg seiner Ahnen zu interessieren. Das Vorhaben scheiterte durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges.
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um 1900
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C. M. Schwerdfeger: Das Kurhaus, vom Forstgarten
Bereits 1845 war an Stelle des alten Badehauses das
"Friedrich-Wilhelms-Bad"
erbaut worden. Im Erdgeschoss befanden sich - beiderseits der Empfangshalle - die Baderäume (eine Badewanne kann man noch im heutigen Stadtarchiv besichtigen); im
Obergeschoss waren Billard- und Leseräume und, mit einem
geräumigen Balkon, der Salon. Die lange Wandelhalle verband das alte Bad mit dem neuen Badhotel. Neben dem Badehaus war die Trinkhalle, die 1847 den 1742 erbauten Pavillon ersetzte. |

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um 1900
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Das Parkhotel Robbers am westlichen Ende des Neuen Tiergartens. Das Nobelhotel beherbergte
überwiegend niederländische Gäste. An dieser Stelle ließ Prinz
Moritz von Pieter Post (1608 - 1669) ein Haus für die Fontänenmeisterei errichten. Vor der Eröffnung des Parkhotels befand sich an dieser Stelle eine bescheidene Schenke, die seit 1762 von der Familie Robbers bewirtschaftet
wurde. Heute steht hier ein Seniorenheim, das allerdings in keiner Weise mehr an das Hotel früherer Zeiten erinnert.
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um 1910
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Hotel
Stirum, vom Amphitheater
Gegenüber dem Kurhaus lag das Hotel
Stirum. Der erste Bau, im Jahre 1746 auf der östlichen Kanalinsel errichtet, war ein zweigeschossiger, fünfachsiger Rokokobau. Im sogenannten Brunnengasthof,
dem ersten Kurhaus Kleves, beherbergte der Kastellan Maywald die Brunnengäste und versorgte die Bäder. Um 1810 kauft Graf Friedrich-Albert von Limburg-Stirum das Anwesen, das er in einen "reizenden Landsitze
umwandelte". ... |

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um 1900
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Hotel Stirum
... Dr. Theodor Arntz richtete 1819 hinter der Insel ein neues Badehaus ein. Im alten Brunnengasthof eröffnete Werner Arntz den "Stirumschen Hof". Er verbreitete und erhöhte ihn um ein
Stockwerk und nannte das zweite Klever Nobelhotel ab 1842 "Hotel de Stirum". ...
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1907
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... Eigentümer und Pächter wechselten mehrmals. Um die Jahrhundertwende war Emil Corneli
Eigentümer und Gustav Beyer der Pächter. Einige Jahre später war Wilhelm Hölscher der Eigentümer und mit der Schließung des Hotels um 1914 auch der letzte Betreiber. Das Objekt übersteht den II. Weltkrieg unbeschädigt und
ist erst 1959 auf "barbarische Weise" "modernisiert" worden. Es
diente als Altenheim bis es dann letztendlich am 25. Oktober 1978 abgerissen wurde. Wieder einmal war eine
Chance, die Stadt für Bürger und Touristen attraktiver zu gestalten, vertan!
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um 1908
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Das Hotel-Restaurant "Hof
von Holland" an der Ecke Tiergartenstraße / Gruftstraße gelegen wurde 1971 ein Opfer des Straßenbaus. Nach der
Zerstörung der Stadt war in diesem Haus über ein Jahrzehnt lang das Klever Postamt eingerichtet.
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1911
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Die Tiergartenstraße in Richtung Stadtmitte. Alle Häuser sind im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum
Opfer gefallen. Die ersten drei Villen gehörten Heinrich (vorderstes Haus), Bernhard und Gerhard Sack (letztes Haus).
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1906
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Die gleiche Blickrichtung wie zuvor, diesmal auf Höhe der Heldstraße, die
links in die Tiergartenstraße einmündet. Die beiden großen Häuser in der Bildmitte links (das Haus mit der Fahne und das Objekt davor, in dem
Wilhelm
Frede gewohnt hat) gehörten dem jüdischen Brüderpaar Hermann und Bernhard
Gonsenheimer.
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1904
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Erneut der Blick in Richtung Stadtmitte: Die klassizistischen Villen, erbaut in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts sind heute mit einer Ausnahme noch alle erhalten.
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um 1910
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Aus der gleichen Perspektive einige Jahre später: Auf der linken Straßenseite, früher noch
Gebiet der Gemeinde Rindern ist bereits ein Bürgersteig angelegt.
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k. A.
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Dem Hotel "Hof
von Holland" lag die Pension "Hof von Holland" gegenüber.
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k. A.
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Kaum wiederzuerkennen: Links das Haus
Dorsemagen bzw. die Villa
Nova, das heute nur noch mit viel Fantasie erkennen
lässt, wie schön es einst war. Die Straße gehört auf ihrer ganzen Länge Fußgängern und Radfahrern, nur ab und zu rumpelt gemächlich eine Kutsche oder ein Pferdefuhrwerk vorbei. Inzwischen dürfte diese Ecke zu den
unruhigsten Verkehrsplätzen der Stadt gehören. Die Beschriftung der
Ansichtskarte ist irreführend! Die Villa Nova befindet sich links (nicht
rechts) im Bild!
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1913
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Die Villa Manger-Bernauer auf der
Tiergartenstr. 44 (siehe "03"). Sie wurde in den
siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts vom holländischen Kaufmann Robert Berger im italienischen Villenstil erbaut. Um die Jahrhundertwende erwarb der Generaldirektor der van den Bergh´schen Margarinewerke, Johannes Manger (siehe
"04"), das Anwesen.
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um 1900
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Die ehemalige Oberförsterei an der Ecke Tiergartenstraße / Rindernscher Deich. Besitzer des
Anwesens war damals Engelbert Danckelmann, königlicher Forstmeister und Oberförster der Oberförsterei Cleve.
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"Aus dem
Kavarinertor
ging eine bescheidene Verbindung in die wenig volkreiche Düffel. Eine größere Bedeutung kann sie allenfalls im 14. Jahrhundert gehabt haben, als sich in Düffelward ein besuchter Markt und wohl auch ein Landeplatz befand. Den
bis in die Vorkriegszeit bewahrten Charakter bekam der Weg erst im Jahre 1653, als der
Statthalter
Johan-Maurits die Lindenallee zu dem schon länger geplanten neuen Park anlegte und im
Point-de-vue, im Schnittpunkt mit der Hauptachse dieses Parks, die Marssäule aufstellte."
(1)
"Als älteste Bezeichnung findet man um 1650 auf der von
Senhemschen Karte "Die Donsbrüggense Strait". ...
Um 1784 heißt die Tiergartenstraße "Springse Weg", wohl nach dem Spring- oder Quellenberg am Amphitheater so genannt. ... Vor Anlage der Tiergartenstraße als
Bezirksschausee (1820 - 1822) wird sie stellenweise viel
tiefer gelegen haben als gegenwärtig, weil sie bis nach Donsbrüggen hin an einzelnen Stellen 2 m hohe Böschungen im Anschnitt aufweist. Sie wird infolgedessen zeitweise kaum hochwasserfrei gelegen haben. Daher heißt sie auch
Sommerweg nach Nimwegen."(2)
Erst mit der Bezirkschaussee wurde der Weg durch das Parkgelände zur öffentlichen Straße erhoben. Im Zeitalter der Postkutsche
wäre diese Straße im Park nicht als störend empfunden worden, doch dies hat
sich seit der Erfindung des Automobils gravierend verändert und ärgert auch heute noch von Jahr zu Jahr mehr.
Daher ist eine Umgehungsstraße notwendig! Vielleicht wäre dann auch wieder eine Einfriedung der Anlage möglich und es ließe sich, wie in "alten
Zeiten" Rotwild auf dem Gelände halten. Die Tradition der Tierhaltung wird heute vom Verein Tiergarten e. V.
fortgesetzt.
Die Talseite - in Richtung Kranenburg, rechts -
gehörte
bis 1898 noch zu Rindern und hier standen auch die Buden der Rinderner Kirmes (1).
Die auf der anderen Seite zwischen
"der Tiergartenstraße, der Held und Gruft gelegene Anhöhe, die heute durch die Bergstraße
aufgeschlossen wird, heißt in dem Senhemschen Plane der "Stroerberg", so offenbar nach dem Eigentümer, einer im 16. Jh in der Stadt blühenden Familie
Stroer, genannt. Zu Beginn des 18. Jhs taucht der Name "Lamersberg"
auf, der noch bis in die jüngere Zeit hinein bekannt blieb." (3) Diese Bezeichnung ist ebenfalls auf einen Anwohner zurückzuführen. Heinrich Lamers war
mit kurzer Unterbrechung zwischen 1615 und 1622 Bürgermeister von Kleve. Einer seiner Erben hatte den Statthalter Johann Moritz
geärgert
und wurde daher auf die Burg gebeten. 1789 wurde der Lamersberg von den Erben Haesbert an den Kanonikus Kopstadt verkauft und von ihm als weitläufiger Garten genutzt.
Diese Bergseite hatte zu Beginn des 19. Jh. nur zwei Häuser, den Gasthof "Zur Fortuin" an der Gruft (später
"Hof
von Holland") und näher zur Held, die von Johan Knops begründete und 1851 von dem ehem. Moyländer Kunstgärtner J. Süßmeier "Deutsches Kaffeehaus" benannte
Gartenwirtschaft. (1)
Ihr Gesicht als "Goldene Meile von Kleve" erhielt die Tiergartenstraße in den vierziger Jahren des 19. Jh. mit
dem Bau der klassizistischen Villen. Ihnen folgten in den Gründerjahren nach 1871 die von bürgerlichen Wohlstand zeugenden Häuser. Trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg lassen die Villen und Häuser noch die Pracht der
Vergangenheit ahnen. Herausragende Objekte sind u. a. die Villa Belriguardo
(Tiergartenstr. 39; in 1999/2000 grundlegend renoviert), das Haus Dorsemagen (Nr. 35), die Villa Nova
("Fuji-Haus", heute "Villa Hagen"),
das Haus Emmaus (Nr. 27 weiterer Name nach Gorissen: Villa Visser (1))), die Villa Bernauer (Nr. 44) und selbstverständlich
das Friedrich-Wilhelm-Bad und jetzige Museum Kurhaus (Nr. 41) sowie das Haus
Tiergartenstr. Nr. 42, indem der Violinvirtuose Louis Spohr im 19. Jh. häufig zu
Gast war (4).
Dass die mit Linden gesäumte Straße aber auch bereits vor der intensiven Bebauung einen prachtvollen Boulevard
darstellte, beweist Voltaires Aussage aus dem Jahr 1750.
Er
verglich die Tiergartenstraße mit der Champs Elysées in Paris.
Die Tiergartenstraße führt durch den
Neuen
Tiergarten.
Sie zerteilt das Gelände in den Tiergartenwald, auch der hohe Tiergarten genannt, und dem in der Ebene gelegenen sogenannten niedrigen Tiergarten, der sich bis zu den Alleen an der Wasserburg und von dort auf die Straße nach
Donsbrüggen hinzieht und ungefähr bei Gnadenthal
endet. (2)
Die Gestaltung des hohen und niedrigen Tiergartens wurde durch Johann Moritz von Nassau im 17. Jh. begonnen.
Auf den Gemälden von Jan van Call zeigt er sich in seiner vollen Pracht. Mit der Entdeckung der mineralhaltigen Quellen
1742 im Tiergarten begann Kleves Blütezeit als Badstadt.
1781/84 legte der Kammerpräsident Buggenhagen zur Rechten der Tiergartenallee (in Richtung Kranenburg) einen
Garten an. Im Volksmund hieß diese Anlage der "alte Doolhof" (alter
Irrgarten) (1),
obwohl dieser Bereich nur einen Teil des Parks ausmachte. Während
der französischen Besatzung (1794 - 1814) kam es zu Zerstörungen und einer Vernachlässigung der
weiträumigen Anlagen. Maximilian Friedrich Weyhe
schließlich erhielt um 1820 den Auftrag die heruntergekommenen Klever Gärten in Landschaftsparks umzuwandeln. Aus dem "Doolhof" wurde ein englischer Garten: der
Forstgarten, der mit seltenen Bäumen und Sträuchern bereits unter Buggenhagen
bepflanzt wurde. Um die Mitte des 19. Jh. war mit der
Errichtung des Kurhauses, das Friedrich-Wilhelm-Bad,
der (vorläufige) Höhepunkt erreicht. Der Kurbetrieb musste mit dem ersten Weltkrieg eingestellt werden. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten
bemüht sich die Stadt Kleve um die Erhaltung und Pflege der Anlage. Seit 1978 wurde
nach dem Konzept der Gartenarchitekten Rose und Gustav Wörner (Wuppertal) die Rekonstruktion der Gartenanlage begonnen, deren Umsetzung schon weit fortgeschritten ist.
Bereits seit
1952 findet während der Sommermonate im Forstgarten eine Konzertreihe statt. Diese endet seit
Jahren im September bei hohen Besucherzahlen als Lichterfest mit Barock- und Höhenfeuerwerk.
Der Neue Tiergarten und die Tiergartenstraße gehören zu den großen Sehenswürdigkeiten der Stadt Kleve.
Die Bedeutung des Parkgeländes ist der Stadt sehr wohl bewusst und es wird viel Geld und Arbeit investiert die Anlagen zu pflegen und Instand zu halten. Verbesserungswürdig ist die Gestaltung der Tiergartenstraße. Einige
Objekte, wie z. B. die Villa Bernauer (ehemaliges Sozialamt) und das Haus Dorsemagen (ehem. VHS) befinden sich
im Eigentum der Stadt und sind in einem denkmalunwürdigem Zustand. Es wäre von Vorteil, wenn die Stadt sich mittelfristig von
diesen Objekten trennen würde und eine Renovierung durch Privatleute erfolgen könnte. Eine Verkehrsberuhigung der Tiergartenstraße ist ebenfalls wünschenswert und würde den Wert der Häuser deutlich steigern. Im Rahmen der
Unterstadt-Planung
ist eine Realisierung dieser Überlegungen nicht ausgeschlossen!
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Fußnoten:
1) Friedrich Gorissen: "Kleve
so wie es war", S. 76ff, Droste-Verlag GmbH, Düsseldorf, 1977
2) Gerhard
Hunscheidt: "Die
Clever Straßennahmen und ihre Geschichte nach archivalischen und anderen
Quellen", S. 122ff, Verlag von Frau Boß Ww., Kleve, 1925
3) Friedrich Gorissen:
"Historische Topographie der Stadt Kleve", S. 133f, Boss-Verlag,
Kleve, 1992
4) Sabine Noack: "Woher die
Namen kamen. Klever Straßen und ihre Geschichten.", S. 140ff, Verlag für
Kultur und Technik, Kleve, 1997
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Fotografien von der
Tiergartenstraße (04. September 2002)
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Fotografien von der
Tiergartenstraße (04. September 2002)
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| Garten
der Villa Belriguardo |
Blick
auf den Kreuzungsbereich "Gruft /
Tiergartenstraße". Vorne: ehem. Dependance des
Hofes von Holland, hinten: ehem. Haus Bernauer, heute
ein Seniorenheim |
Die
in Renovierung befindliche Villa Nova (Haus
Dorsemagen) |
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