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"Früh
entdeckten die Brüder Hans (*1929 - †2002) und Franz
Joseph van der Grinten (*1933), aufgewachsen auf einem
Bauernhof in Kranenburg, ihre Begeisterung für die
Kunst. Den Beginn der Sammeltätigkeit markiert 1946 der
Ankauf dreier grafischer Blätter in einem Krefelder
Schreibwarengeschäft. Rasch wuchs die Sammlung in ihren
verschiedenen Gebieten zu einer der wichtigsten
Privatsammlungen in Nordrhein-Westfalen an, die 1990 von
den Sammlern der Stiftung Museum
Schloss Moyland übereignet wurde. Von immenser
Bedeutung sind die Arbeiten von Joseph Beuys, der auch
im intensiven Austausch mit den Brüdern van der Grinten
neue Sammlungsgebiete anregte. Geprägt von Kennerschaft
und sammlerischer Kontinuität, jenseits kurzlebiger
Trends, bauten Franz Joseph und Hans van der Grinten
eine Sammlung von einzigartigem Charakter auf."
Text und Bild wurden
der Homepage des Museums Schloss Moyland (http://www.moyland.de
etc.) am 6. Februar 2004 entnommen. |
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Franz-Josef van
der Grinten aus:
"Der Niederrhein"
"Ein
offenes Land, nach Westen geöffnet, europäisch im alten Sinne.
Die Klever Grafen und Herzöge, sich auf Lohengrin und Elsa von
Brabant als ihre Stammeltern zurückfühlend, orientierten sich
flämisch-burgundisch. Die kirchliche Hoheit Kölns brachte weit
weniger vom rheinischen Stil ins Land, die eigenständige Kunst
war der niederländischen näher.
Die politische Grenze, mochte sie sich auch verhärten, hatte
nie etwas wirklich Trennendes gehabt; die Großfamilien
siedelten von alters her beiderseits von ihr und blieben im
Verbund.
Kaum ein Alteingesessener aber auch, der nicht Franzosen und
Spanier unter seinen Vorfahren hätte; und im Bewusstsein ist
Paris weder fern noch fremd, wie es ja wirklich, sieht man von
den Rheinmetropolen ab, näher ist als die meisten Metropolen
Deutschlands." |