103.52 KB

Sara Hoymann 

nach Pieter Jan van Liender (Utrecht 1727 - 1779): Der nördliche Teil des Ostflügels der Burg mit dem Wassertor, 1752, Federzeichnung in Grau, 185 x 245 mm, Kleve Museum Kurhaus

 

 

Klever Lied

Wohl kränzen rings des Rheines Lauf

Viel Städte stolz und reich

Doch keine kommt landab, landauf

An Schönheit einer gleich

O Kleve, traute Vaterstadt

Du Schönste weit und breit

Gott schütze, Gott schirme dich heut` und alle Zeit

 

Um deine Stirn sich rauschend schmiegt

Der Wälder dunkler Kranz

Die Au zu deinen Füßen liegt

Gehüllt in Duft und Glanz

Vom Berge schaut die Schwanenburg

Hinaus in`s Land so weit

Gott schütze, Gott schirme dich heut` und alle Zeit

 

Und Sage und Geschichte schlingt

Um dich ihr Zauberband

So lang von Lohengrin man singt

Wirst du mit Ruhm genannt

Dir gilt die holde Mär vom Schütz

Der`s Grafenkind gefreit

Gott schütze, Gott schirme dich heut` und alle Zeit

 

Und wie dereinst die Grafenmaid

Sind deine Mägdelein

Nicht schön`re sieht man weit und breit

Landauf landab am Rhein

D`rum hoch das Herz und hoch das Glas

Dir Kleve sei`s geweiht

Gott schütze, Gott schirme dich heut` und alle Zeit.

 

A. Schroeder

 

zuletzt bearbeit am 23.09.2005