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Klever Lied Wohl kränzen rings des Rheines Lauf Viel Städte stolz und reich Doch keine kommt landab, landauf An Schönheit einer gleich O Kleve, traute Vaterstadt Du Schönste weit und breit Gott schütze, Gott schirme dich heut` und alle Zeit
Um deine Stirn sich rauschend schmiegt Der Wälder dunkler Kranz Die Au zu deinen Füßen liegt Gehüllt in Duft und Glanz Vom Berge schaut die Schwanenburg Hinaus in`s Land so weit Gott schütze, Gott schirme dich heut` und alle Zeit
Und Sage und Geschichte schlingt Um dich ihr Zauberband So lang von Lohengrin man singt Wirst du mit Ruhm genannt Dir gilt die holde Mär vom Schütz Der`s Grafenkind gefreit Gott schütze, Gott schirme dich heut` und alle Zeit
Und wie dereinst die Grafenmaid Sind deine Mägdelein Nicht schön`re sieht man weit und breit Landauf landab am Rhein D`rum hoch das Herz und hoch das Glas Dir Kleve sei`s geweiht Gott schütze, Gott schirme dich heut` und alle Zeit.
A. Schroeder |
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