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Johan Henrich
Schütte aus:
"Amusemens
des Eaux de Cleve oder Vergnügungen und Ergötzlichkeiten bey
denen Wassern zu Cleve"
erschienen 1748
bei Johann Heinrich Meyer in Lemgo
"Mir
ist vor gewiß erzehlet worden, daß, als anno 1702 der Herzog
von Bourgondien, bey Gelegenheit des damahligen Niederländischen
Krieges, Cleve vorbei passiret, und die Gegend in Augenschein
genommen, gesaget habe: Sein König Ludewig der XIV, gäbe wohl
80 Millionen Livres darum, wann er eine solche Gegend, wie zu
Cleve ist, by Versailles kauffen könte."
(Seite
2)
"Es
hub der todte Prinz sein graues Haupt empor, und
kam in Berg
und Thal aus seiner Gruft
hervor, doch als er hat
gesehn, wie alles war verdorben,ist er, vor grossem Zorn, zum
zweyten mahl gestorben."
(Seite
152, nach Magister Kayser in einer deutschen Übersetzungen aus
dem Lateinischen; es ist Prinz Moritz von Nassau gemeint)
"Wenn
du nach Cleve gehst, mein Freund, so rath ich dir, nim
ja drey Beutel mit, sonst wirst du nicht bestehen: Der
eine sey mit Geld, der andre mit Papier, der
dritte mit Gedult, gespicket und versehen."
(Seite
180, nach Magister Kayser) |